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Familien mit behindertem Kind: Unionsmitglieder fordern bessere Bedingungen

Hillienhof, Arne

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Familien mit einem behinderten Kind benötigen mehr soziale Anerkennung und bessere Pflegebedingungen. Das fordert die Arbeitsgruppe Gesundheit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in einem Positionspapier. Die Arbeitsgruppe hat sich mit dem Thema besonders auseinandergesetzt, weil der Gemeinsame Bundes­aus­schuss (G-BA) am 19. September beschlossen hatte, nichtinvasive molekulargenetische Tests zur Untersuchung auf Trisomien in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufzunehmen.

„Die Bluttests können den Druck auf Schwangere verstärken, nur noch ein gesundes Kind zur Welt zu bringen. Daher wollen wir mit unserem Positionspapier den Fokus auf die Angehörigen von Kindern mit Behinderung lenken. Wir setzen uns dafür ein, dass Menschen mit Behinderung auch in Zukunft als einzigartige und gleichberechtigte Mitmenschen anerkannt werden“, sagte Stephan Pilsinger, Mitglied der Arbeitsgruppe. Wichtig sei dafür eine breitere gesellschaftliche Akzeptanz hinsichtlich der Inklusion von Menschen mit Behinderung sowie konkrete Maßnahmen, um die Familien zu unterstützen.

„Die engen Vorgaben des G-BA machen deutlich, dass nichtinvasive Pränataltests erst nach sorgfältiger ärztlicher Aufklärung und ausschließlich in begründeten Einzelfällen erfolgen dürfen – und keinesfalls als Routinetest“, sagte Rudolf Henke, Mitglied des Bundestages und Präsident der Ärztekammer Nordrhein. „Wir sprechen uns dafür aus, den Familien mit einem Kind mit Behinderung deutliche finanzielle und soziale Unterstützung zur Verfügung zu stellen.“ hil

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