ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2019Mindestmengen: AOK veröffentlicht Transparenzkarte

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Mindestmengen: AOK veröffentlicht Transparenzkarte

Dtsch Arztebl 2019; 116(45): A-2053 / B-1685 / C-1649

Hillienhof, Arne

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Eine Transparenzkarte weist aus, welche Kliniken Operationsmindestmengen einhalten oder Ausnahmegenehmigungen haben. Foto: picture alliance/dpa Themendienst
Eine Transparenzkarte weist aus, welche Kliniken Operationsmindestmengen einhalten oder Ausnahmegenehmigungen haben. Foto: picture alliance/dpa Themendienst

Die AOK hat eine Karte veröffentlicht, auf der nach eigenen Angaben alle Kliniken enthalten sind, die im kommenden Jahr mit Mindestmengen belegte Operationen durchführen dürfen. Derzeit gibt es Mindestmengen für die Implantation von künstlichen Kniegelenken, die Transplantation von Lebern, von Nieren und von Stammzellen, komplexe Operationen an der Speiseröhre und der Bauchspeicheldrüse sowie für die Versorgung von Früh- und Neugeborenen mit einem Geburtsgewicht von unter 1 250 Gramm. „Mit unserer Online-Karte geben wir Patienten Orientierung, welche Kliniken die Mindestmengenregelung einhalten – aber wir zeigen auch, wo Klinikärzte erstmals oder auf Basis von Ausnahmegenehmigungen des Landes operieren“, erklärte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch. „Vor allem die bisher unveröffentlichten Fallzahlen aus den letzten anderthalb Jahren können Patienten, die vor einer planbaren Operation stehen, bei der Wahl einer passenden Klinik helfen.“ Auf Basis der von den Kliniken gemeldeten Fallzahlen von Anfang 2018 bis Mitte 2019, die in der Karte dargestellt werden, haben die Landesverbände der Krankenkassen kürzlich über die OP-Genehmigungen für das Jahr 2020 entschieden.

Seit diesem Jahr gelten erstmals neue Vorgaben für Kliniken, die mindestmengenrelevante Eingriffe durchführen. hil

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