ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2019Teleschlafmedizin: Forschungsprojekt erhält EU-Förderung

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Teleschlafmedizin: Forschungsprojekt erhält EU-Förderung

Dtsch Arztebl 2019; 116(45): A-2091 / C-1674

Hillienhof, Arne

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Foto: dpa
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Die Europäische Union unterstützt das Forschungsprojekt „Teleschlafmedizin“ in Dresden mit einer Million Euro. Initiatoren sind die Klinik und Poliklinik für Neurologie der Medizinischen Fakultät, das Institut für Biomedizinische Technik (IBMT) an der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik und der Industriepartner ResMed.

Im Projekt werden neue Lösungen entwickelt, um die schlafmedizinische Versorgung zu verbessern und auch zu Hause zu ermöglichen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler planen eine Telemonitoring-Plattform für Patientinnen und Patienten mit Schlafstörungen und Atemaussetzern im Schlaf, die sich für die außerklinische Betreuung eignet.

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„Wir wollen ein praxistaugliches System entwickeln: Ein sinnvolles Hilfsmittel sowohl für Ärzte als auch für Patienten. Uns ist es besonders wichtig, dass das neue System den diagnostischen Bedürfnissen der Ärzte entspricht. Deshalb definieren wir gemeinsam mit den Medizinern Anforderungen an das System und entwickeln es dementsprechend“, sagte der Projektkoordinator Prof. Dr.-Ing. Hagen Malberg, Direktor des (IBMT).

Das neue System soll ohne die bisher notwendige Verkabelung bei der bisherigen Schlafüberwachung auskommen: „Ohne Kabel ähnelt die Untersuchungssituation mehr der häuslichen Umgebung und der Patient fühlt sich wohler. Dadurch steigt auch die Qualität des Schlafs und die der erhobenen Patientendaten“, so die Forschenden. Außerdem sollen intelligente Algorithmen die erhobenen Messwerte automatisiert aufarbeiten. hil

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