ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2019Geburtshilfe: Länder starten Initiative

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Geburtshilfe: Länder starten Initiative

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Die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Bremen, Hamburg, Hessen und Thüringen setzen sich für die Geburtshilfe ein. Über eine Entschließung im Bundesrat wollen sie die Bundesregierung dazu aufrufen, die Arbeitsbedingungen und Personalausstattung über ein Geburtshilfestärkungsgesetz zu verbessern. Die gesetzlichen Regelungen sollten nach Ansicht der Länder insbesondere die Finanzierung der Hebammenversorgung angehen. So müsse die in der Pflege geplante Refinanzierung auch für Hebammenstellen im Kreißsaal gelten. Gleiches gelte für die beabsichtigte Einführung von Pflegebudgets. Außerdem sollten Hebammen in die für die Pflege geplante Tarifsteigerung eingebunden werden. Darüber hinaus regen die Antragsteller an, den Personalschlüssel in der Geburtshilfe zu verbessern, um die Arbeitsbedingungen für Hebammen wieder attraktiver zu machen. Die Länder begründen ihre Bundesratsinitiative mit der schwierigen Lage in der Geburtshilfe. EB

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