ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2019Disease-Management-Programm: Aktualisierungsbedarf bei COPD

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Disease-Management-Programm: Aktualisierungsbedarf bei COPD

Hillienhof, Arne; SB

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Der Vorbericht zum DMP COPD kann noch bis zum 10. Dezember kommentiert werden. Foto: wwing/iStock
Der Vorbericht zum DMP COPD kann noch bis zum 10. Dezember kommentiert werden. Foto: wwing/iStock

Bei Versorgungsaspekten des Disease-Management-Programms (DMP) zur chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) gibt es Erneuerungsbedarf. Das geht aus einer Leitlinienrecherche des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hervor. Demnach fanden die Wissenschaftler etwa bei einem Aspekt der Langzeit-Sauerstofftherapie (LOT) Aktualisierungsbedarf. Darüber hinaus stufte das IQWiG einzelne Aspekte der Diagnostik, der nichtmedikamentösen und operativen Verfahren sowie der medikamentösen Maßnahmen als potenziell aktualisierungsbedürftig ein. Das Institut hatte 13 internationale Leitlinien in seine Analyse einbezogen, allerdings war darunter keine deutsche. Daraus konnten die Wissenschaftler 393 Empfehlungen extrahieren, aus denen sie insbesondere bezüglich der LOT einen Aktualisierungsbedarf für das DMP COPD ableiteten. Mit einer Einschränkung: Manche Empfehlungen aus internationalen Leitlinien zur LOT lassen sich nicht ohne Weiteres auf das deutsche Gesundheitssystem anwenden. So war laut IQWiG in internationalen Leitlinien teilweise ein anderes Vorgehen für die LOT beschrieben, etwa bei der vorausgehenden Risikobewertung oder der Einstellung von Sauerstoffflussraten im häuslichen Bereich. Überdies adressierten die internationalen Leitlinien wichtige Betreuungsaufgaben an mobile Teams der Primärversorgung, die multidisziplinär zusammengesetzt sind. hil/sb

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