ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2000Dialog: Erfahrungen der DDR heranziehen

SPEKTRUM: Leserbriefe

Dialog: Erfahrungen der DDR heranziehen

Dtsch Arztebl 2000; 97(6): A-282 / B-244 / C-220

Wiedemann, Günter

Zu dem Beitrag "Ärztliche und pflegerische Verantwortung: Partnerschaftlicher Dialog ist gefordert" von Irmgard Hofmann in Heft 51-52/1999:
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LNSLNS Zur Behandlung eines erkrankten Menschen gehören Diagnostik, Therapie und Pflege. Es ist durchaus eine belangvolle Frage, in welchem Verhältnis diese Bereiche zueinander stehen. Die Betrachtungen von Irmgard Hofmann bewerten dieses Verhältnis. Es erscheint mir berechtigt, Erfahrungen aus Gesundheitssystemen heranzuziehen, die andere Strukturen haben. Die Rahmenkrankenhausordnung (RKO) der DDR von 1980 definierte Rechte, Pflichten und Aufgaben aller Partner im Krankenhaus. Die Schwestern waren Träger der Pflege, ausgestattet mit sachbezogener Eigenständigkeit, berufsbezogener Erziehungsfunktion und fachlicher Anleitungsfunktion auf der Grundlage einer Ausbildung in einer Medizinischen Fachschule. Auf einer so definierten Basis konnte sich ein gegenseitig ausgewogenes Verhältnis zwischen Patienten, Schwestern/Pflegern und Ärzten durchaus entwickeln und der Bereich Pflege seine berechtigte Funktion haben.
Dr. med. Günter Wiedemann, Hohe Bleiche 1a, 99310 Arnstadt
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