ArchivDeutsches Ärzteblatt48/2019Medizinische Versorgung von Menschen mit Intelligenzminderung

MEDIZIN: Übersichtsarbeit

Medizinische Versorgung von Menschen mit Intelligenzminderung

The medical care of people with intellectual disability

Dtsch Arztebl Int 2019; 116: 809-16; DOI: 10.3238/arztebl.2019.0809

Sappok, Tanja; Diefenbacher, Albert; Winterholler, Martin

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Hintergrund: Bei etwa 1,5 Millionen Menschen in Deutschland liegt eine geistige Behinderung vor. Menschen mit Intelligenzminderung (IM) sind besonders anfällig für körperliche und psychische Erkrankungen.

Methode: Die zugrundeliegende Literatur wurde selektiv in PubMed und Cochrane Library recherchiert.

Ergebnisse: Genetisch bedingte Störungen führen häufig zu Multiorganerkrankungen und erfordern einen interdisziplinären Behandlungsansatz. Die Prävalenz einiger somatischer Krankheitsbilder ist bei Menschen mit IM im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung erhöht. Dazu zählen beispielsweise Epilepsien (Anstieg von 0,5 % in der Allgemeinbevölkerung auf 30–50 % bei schwerer bis schwerster IM). Demenzen treten fünfmal häufiger auf als in der Allgemeinbevölkerung. Bei Patienten mit Down-Syndrom ist das Risiko für eine akute lymphoblastische Leukämie 20-fach erhöht. Auch psychiatrische Erkrankungen wie zum Beispiel Autismus-Spektrum-Störungen (7,5–15 % gegenüber 1 % in der Allgemeinbevölkerung) kommen teilweise häufiger vor. Die Anamnese und körperlichen sowie psychiatrischen Untersuchungsbefunde werden unter Beachtung des mentalen Entwicklungsalters entsprechend dem bio-psycho-sozialen Krankheitsmodell eingeordnet. Strukturierte Erhebungsinstrumente zur Verhaltensanalyse und Diagnostik unterstützen die diagnostische Abklärung. Dabei ist ein ganzheitlicher Ansatz erforderlich, der die verschiedenen Lebensbereiche und Bezugspersonen einbezieht und die Regeln der leichten Sprache berücksichtigt. Psychotherapeutische und psychosoziale Maßnahmen sind an die kognitiven Fähigkeiten und das mentale Entwicklungsalter anzupassen.

Schlussfolgerung: Menschen mit Intelligenzminderung können mit einem multimodalen und multiprofessionellen Ansatz medizinisch behandelt werden. Anfang 2019 gab es in Deutschland 38 medizinische Behandlungszentren für Erwachsene mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderungen (MZEB), die diesen besonderen Anforderungen Rechnung tragen.

LNSLNS

Die Intelligenzminderung (IM) wird als Störungen der intellektuellen Entwicklung beschrieben (1). Sie beginnt vor dem Erwachsenenalter. Als Synonyme für den Ausdruck Intelligenzminderung (IM) werden die Begriffe kognitive Beeinträchtigung, geistige Behinderung, Lernbehinderung und Minderbegabung verwendet. Die signifikant unterdurchschnittliche Intelligenz (< 2 Standardabweichungen von der Norm, 1–2 % der Bevölkerung, circa 1,5 Millionen Betroffene) erschwert es, neue und komplexe Informationen/Fähigkeiten zu erlernen und ein unabhängiges Leben zu führen (eTabelle 1).

Schweregrade der Intelligenzminderung (IM): Definition, Charakteristika und Häufigkeit innerhalb der Personen mit IM
Schweregrade der Intelligenzminderung (IM): Definition, Charakteristika und Häufigkeit innerhalb der Personen mit IM
eTabelle 1
Schweregrade der Intelligenzminderung (IM): Definition, Charakteristika und Häufigkeit innerhalb der Personen mit IM

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts wurde 2017 bei 9,4 % der Bevölkerung (7,8 Mio. Menschen) eine Schwerbehinderung mit einem Grad der Behinderung (GdB) > 50 % festgestellt. Bei etwa einer Million waren die Störung der geistigen Entwicklung beziehungsweise die hirnorganische Störungen die führenden Arten der Behinderung (2).

Methode

Die zugrundeliegende Literatur der vorliegenden Arbeit wurde selektiv in den Datenbanken PubMed und Cochrane Library recherchiert. Verwendet wurden unter anderem die folgenden Suchbegriffe: „intellectual (developmental) disability“, „somatic disorder“, „mental disorder“, „therapy“, „diagnostics“.

Häufig genetische Ursachen

Störungen der intellektuellen Entwicklung können durch exogene Faktoren wie Alkoholkonsum (fetale Alkoholspektrumstörung) oder Malnutrition während der Schwangerschaft, intrauterine oder perinatale Infektionen, Geburtskomplikationen oder Stoffwechselstörungen (zum Beispiel Hypothyreose) verursacht werden. Die Lernbehinderung (IQ: 70–84) kann auch durch zu wenig Anregungen oder Zuwendung im sozialen Umfeld mitbedingt werden.

Chromosomale Anomalien (vor allem neu aufgetretene Mikrodeletionen) werden in circa 20 % der Fälle gefunden. Neben monogenetisch dominant und rezessiv vererbten Störungen (circa 30–40 %) werden polygenetische Störungen beschrieben (3, 4). Mittlerweile sind 1 222 primäre Gene für IM mit klinisch gesichertem Zusammenhang zur Entwicklungsstörung und 1 127 Kandidatengene mit einer möglichen Assoziation bekannt (5).

Erhöhte Morbidität und Mortalität

Das Sterberisiko ist im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung drei- bis viermal erhöht (68). In einer Untersuchung in Deutschland war die Lebenserwartung von Männern (65–71 Jahre) und Frauen (70–73 Jahre) mit Behinderung gegenüber der deutschen Gesamtbevölkerung (Männer: 77; Frauen: 82,5 Jahre) um 6–12 Jahre reduziert (9). Häufigste Todesursachen sind respiratorische Erkrankungen (insbesondere Pneumonien), Herz-Kreislauferkrankungen und Neoplasien (7, 8, 10). Neben unvermeidbaren Faktoren wie Multimorbidität oder neurodegenerativen Erkrankungen werden Aspirationspneumonien (bei unerkannter Dysphagie), vermeidbare Stürze und Verletzungen, unvollständige Impfungen, fehlende Vorsorgeuntersuchungen und Polypharmazie beschrieben (6, 1114).

Mentales Entwicklungsalter im bio-psycho-sozialen Krankheitsmodell berücksichtigen

Die Anamnese und körperliche beziehungsweise psychopathologische Befunderhebung werden durch die Fremdanamnese mit wesentlichen Bezugspersonen aus den verschiedenen Lebensbereichen ergänzt. Grundlage ist das bio-psycho-soziale Krankheitsmodell (Grafik), das um den emotionalen Entwicklungsaspekt erweitert wird. Dieser gibt Einblicke in das mentale Entwicklungsalter der Person, das deutlich vom biologischen Lebensalter abweichen und mit der Skala der emotionalen Entwicklung erhoben werden kann (1520). Basierend auf dem emotionalen und kognitiven Entwicklungsstand werden Verhaltensweisen verständlich und international gebräuchliche Diagnosesysteme anwendbar (eGrafik). Beispielsweise kann oppositionell-ablehnendes Verhalten bei einem mentalen Referenzalter von circa drei Jahren der Entwicklung entsprechend und ohne Krankheitswert sein.

Bio-psycho-soziales Krankheitsmodell
Bio-psycho-soziales Krankheitsmodell
Grafik
Bio-psycho-soziales Krankheitsmodell
Zusammenhang von psychischen Störungen und mentalem Entwicklungsalter Das Vorkommen bestimmter psychischer Erkrankungen hängt unter anderem vom mentalen Entwicklungsalter ab
Zusammenhang von psychischen Störungen und mentalem Entwicklungsalter Das Vorkommen bestimmter psychischer Erkrankungen hängt unter anderem vom mentalen Entwicklungsalter ab
eGrafik
Zusammenhang von psychischen Störungen und mentalem Entwicklungsalter Das Vorkommen bestimmter psychischer Erkrankungen hängt unter anderem vom mentalen Entwicklungsalter ab

Diagnostische Abklärung anpassen

Patienten mit IM können selbst oft nur eingeschränkt über ihre Beschwerden berichten und drücken ihr Unwohlsein oder ihren Schmerz zum Teil auf ungewöhnliche Weise aus (Kasten 1) ( 21). Grundsätzlich muss bei plötzlich auftretenden Verhaltensänderungen immer eine somatische Erkrankung erwogen und ausgeschlossen werden (Tabelle 1) (22). Körperliches Unwohlsein und insbesondere Schmerzzustände führen nicht selten zu fremd- oder autoaggressivem Verhalten (22), was die Untersuchungssituation erschweren kann. In diesem Fall sollte der erhöhte Aufwand einer bildgebenden Diagnostik unter Analgosedierung oder gegebenenfalls Narkose nicht gescheut werden. Die Kenntnis des emotionalen Referenzalters kann helfen, die gezeigten Verhaltensweisen zu entschlüsseln und diagnostisch einzuordnen (23). In der Arzt-Patienten-Kommunikation sollten die Regeln der leichten Sprache (24) eingehalten und ausreichend Zeit zum Antworten („6-Sekunden-Regel“) gegeben werden (Kasten 2) (25).

Fallbeispiel
Fallbeispiel
Kasten 1
Fallbeispiel
Praxishinweise für die gelungene Arzt-Patienten- Kommunikation
Praxishinweise für die gelungene Arzt-Patienten- Kommunikation
Kasten 2
Praxishinweise für die gelungene Arzt-Patienten- Kommunikation
Mögliche Zuordnung von Verhaltensweisen zu unterschiedlichen Schmerzursachen
Mögliche Zuordnung von Verhaltensweisen zu unterschiedlichen Schmerzursachen
Tabelle 1
Mögliche Zuordnung von Verhaltensweisen zu unterschiedlichen Schmerzursachen

Die operationalisierten Diagnosesysteme (DSM-5, ICD-10) können bei Menschen mit IM oft nur eingeschränkt eingesetzt werden, da die Symptomatik vor dem Hintergrund des emotionalen und intellektuellen Entwicklungsstands zu interpretieren ist (Grafik). Das Royal College of Psychiatrists passte die ICD-10-Kriterien in den Diagnostic Criteria for Learning Disabilities an (26). Die eTabelle 2 gibt einen Überblick über standardisierte Untersuchungsverfahren. Diese Diagnostikinstrumente eignen sich als Screeningmethode für bestimmte Verdachtsdiagnosen und Verhaltensweisen (e1e23). Die endgültige diagnostische Einordnung ist eine ärztliche Aufgabe, die bei komplexen Fragestellungen wie Autismus oder Demenz in multiprofessionellen Fallkonferenzen gelöst werden sollte (27).

Diagnostikinstrumente bei Intelligenzminderung (IM)
Diagnostikinstrumente bei Intelligenzminderung (IM)
eTabelle 2
Diagnostikinstrumente bei Intelligenzminderung (IM)

Häufige somatische Krankheitsbilder

Bei vielen der genetisch bedingten Störungen handelt es sich um Multiorganerkrankungen, deren interdisziplinäre Behandlung eine große Herausforderung darstellt (Tabelle 2). Während der für Kinder zuständige (Neuro-)Pädiater über eine breite Ausbildung verfügt, sind die erwachsenen Patienten auf eine Reihe von Spezialisten angewiesen, deren Konsultation der Hausarzt koordinieren muss. Neben etablierten und spezialisierten universitären Sprechstunden können die neu gegründeten Medizinischen Zentren für Erwachsene mit Behinderung (MZEB) bei der Betreuung dieser Patienten unterstützen. Der Betreuungsbedarf ist sehr spezifisch (e24, e25): Beim Down-Syndrom stehen im Erwachsenenalter neurologische Störungen im Vordergrund (e26), bei der tuberösen Sklerose Neoplasien und Epilepsien (e27), beim Fragilen-X-Syndrom psychiatrische Besonderheiten und beim Curschmann-Steinert-Syndrom sozialmedizinische Aspekte, Atmungsstörungen und kardiologische Probleme (e28, e29). Die Intensität der ärztlichen Betreuung nimmt mit dem Ausmaß der IM deutlich zu.

Für den Hausarzt bedeutsame Komplikationen häufiger genetischer Syndrome mit Intelligenzminderung (IM) im Erwachsenenalter
Für den Hausarzt bedeutsame Komplikationen häufiger genetischer Syndrome mit Intelligenzminderung (IM) im Erwachsenenalter
Tabelle 2
Für den Hausarzt bedeutsame Komplikationen häufiger genetischer Syndrome mit Intelligenzminderung (IM) im Erwachsenenalter

Epilepsie

Die Prävalenz von Epilepsien erhöht sich von 0,5 % in der Allgemeinbevölkerung auf 15 % bei leichter und 30–50 % bei schwerer bis schwerster Intelligenzminderung (28). Die Mortalität steigt durch unmittelbar anfallsassoziierte Todesfälle („sudden death in epilepsy“, SUDEP) und Verletzungen infolge der Anfälle beziehungsweise der medikamentös erhöhten Sturzneigung (28).

Schmerzen

Menschen mit IM leiden häufig an Schmerzzuständen unterschiedlicher Ursache, die aufgrund der ungewöhnlichen Symptompräsentation oft nicht oder erst verzögert erkannt werden und die Lebensqualität und den Schlaf beeinflussen (29, e30, e31). Tabelle 1 weist hier auf einige charakteristische Verhaltensweisen und deren Assoziation mit Organerkrankungen hin (21, 30).

Chronische Schmerzzustände werden beispielsweise beim Rett-Syndrom (Tabelle 2) oder bei Cerebralparesen beobachtet (e30e32).

Gastrointestinale Störungen

Chronische Obstipation ist bei Menschen mit IM häufig und schwere Verläufe mit Pseudodiarrhö bei Überlaufkoprostase bis hin zu Todesfällen sind möglich (31, e33). Eine sorgfältige rektal-digitale Untersuchung und Abführmaßnahmen ersparen dem Patienten eine unnötige Diagnostik (31).

Ein gastroösophagealer Reflux findet sich mit zunehmender Behinderung häufiger (> 50 % bei IQ < 35), wobei Zerebralparesen, eine Skoliose und eine antikonvulsive Therapie Risikofaktoren darstellen. Schlafstörungen, depressive Verstimmungen, Rumination, Inappetenz und Unruhe sind mögliche Symptome (32).

Kardiovaskuläre Erkrankungen

Kardiovaskuläre Erkrankungen kommen bei Menschen mit IM zwar nicht häufiger vor als in der Normalbevölkerung, sie werden aber seltener diagnostiziert und behandelt. Mit der erhöhten Prävalenz von Adipositas und Diabetes mellitus steigt das kardiovaskuläre Risiko (13, e34).

Malignome und andere Tumoren

Das Malignomprofil ist gegenüber der Allgemeinbevölkerung verändert (7). Einzelne Tumoren werden bei bestimmten genetischen Syndromen vermehrt gefunden, zum Beispiel das 20-fach häufigere Auftreten der akuten lymphoblastischen Leukämie beim Down-Syndrom als Folge eines CRLF2-Rearrangements (Tabelle 2) (e35). Die Mortalität infolge von Tumorerkrankungen, zum Beispiel kolorektalen Tumoren, und das reduzierte mittlere Überleben wird auf eine verzögerte Diagnosestellung, seltenere Vorsorgeuntersuchungen und eine schwierige Adhärenz in der Therapiesituation zurückgeführt (6, 14). Bei der tuberösen Sklerose, der häufigsten mit IM einhergehenden Phakomatose, ist auf das Wachstum von Riesenzellastrozytomen, die einen Hydrozephalus verursachen können, sowie renale Angiomyolipome zu achten (Tabelle 2) (e27).

Bewegungsstörungen

Als Folgen einer frühkindlichen Hirnschädigung ist das meist als Cerebralparese bezeichnete Syndrom am häufigsten (e32). Daneben finden sich dystone, athetoide und ballistische Syndrome. Die Patienten bedürfen einer lebenslangen interdisziplinären neuroorthopädisch-neurologischen Betreuung mit individuell angepassten funktionsverbessernden Operationen, Hilfsmittelversorgung und Medikation (33).

Demenzen

Menschen mit einer IM erkranken unabhängig vom Schweregrad der kognitiven Beeinträchtigung 5-mal häufiger an einer Demenz als die Allgemeinbevölkerung, wobei die Prävalenz insbesondere beim Down-Syndrom erhöht ist (34, e36). Charakteristisch sind neben dem Gedächtnisverlust und dem Verlust an alltagspraktischen Fähigkeiten das vermehrte und frühe Auftreten von Verhaltensauffälligkeiten (e37e39). Die zweizeitige Diagnostik kombiniert ein neuropsychologisches Assessment und eine Fremdbefragung von Bezugspersonen (eTabelle 2) (e22, e23). Eine labor- und bildgebende Diagnostik ist essenziell, um zum Beispiel behandelbare Ursachen wie Hypothyreosen auszuschließen (e26). Demenzen werden leitliniengerecht mit Acetylcholinesterase(AChE)-Hemmern behandelt, wobei auf eine höhere Vulnerabilität für Nebenwirkungen (zum Beispiel epileptische Anfälle) geachtet und nichtmedikamentöse Maßnahmen wie die demenzfreundliche Umfeldgestaltung berücksichtigt werden sollten (35, e40).

Häufige psychiatrische Störungen

Populationsbasierte Studien aus Großbritannien zeigen eine Punktprävalenz für psychische Störungen bei Menschen mit IM von circa 20 % (36, 37). Neben psychischen Störungen im engeren Sinne treten bei circa 25 % der Fälle schwerwiegende Verhaltensstörungen auf, die nicht auf eine somatische und/oder psychische Erkrankung zurückgeführt werden können (3638). Unter Verhaltensstörungen versteht man „kulturell ungewöhnliches Verhalten von derartiger Intensität, Häufigkeit und Dauer, das entweder die körperliche Unversehrtheit des Betroffenen oder anderer Personen ernsthaft gefährdet“ oder „dem Betroffenen die Nutzung öffentlicher Einrichtungen erheblich erschwert oder verweigert“ (38).

Substanzabhängigkeit

Mit der Normalisierung der Lebenswelten gleicht sich die Punktprävalenz von Substanzabhängigkeiten bei leichter IM der der Allgemeinbevölkerung an (1,8 %). Bei Personen mit schwerer bis schwerster IM treten Abhängigkeitserkrankungen hingegen seltener auf (0,5 %) und sind häufig iatrogen induziert (36). Therapeutisch wird mit einer Kombination aus Entzug, Entwöhnung, Psychotherapie und Umfeldarbeit vorgegangen.

Schizophrenien

Die Punktprävalenz von schizophrenen Psychosen ist bei leichter IM mit circa 6 % erhöht und nimmt mit dem Schweregrad der IM ab (36). Bei umschriebenen Syndromen wie zum Beispiel dem velocardiofacialen Syndrom (Tabelle 2) ist die Prävalenz erhöht (circa 30 % persistierend (e41). Schizophrenien bleiben unter Umständen unerkannt, weil sie im Rahmen der diagnostischen Überschattung („diagnostic overshadowing“) als Teil der Behinderung fehlinterpretiert werden (beispielsweise Bewegungsstörungen, Negativsymptome), Halluzinationen nicht berichtet werden und Denkstörungen nicht beurteilbar sind. Diagnostische Hinweise können sein:

  • Manifestationsalter (frühes Erwachsenenalter)
  • positive Familienanamnese
  • Gespräche mit nichtanwesenden Personen, Zuhalten/Schlagen der Ohren
  • raptusartige Aggressionen und Angst.

Affektive Störungen

Die Prävalenz von affektiven Störungen ist über alle Schweregrade der IM gleich und liegt mit einer Punktprävalenz von 6–7 % in einem ähnlichen Bereich wie in der Allgemeinbevölkerung (9,3 %) (36, e42). Das Risiko für Depressionen ist bei bestimmten Syndromen wie der fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD), dem Prader-Willi-Syndrom, der Phenylketonurie und dem Down-Syndrom erhöht, während bipolar affektive Störungen vermehrt beim velocardiofacialen Syndrom, dem Fragilen-X-Syndrom, dem Klinefelter-Syndrom, dem Rubenstein-Taybi-Syndrom und der FASD gefunden werden (e43). Die gedrückte Stimmung ist oftmals weniger offensichtlich beobachtbar. Stattdessen findet man:

  • Selbstverletzung und Aggressionen
  • erhöhte Reizbarkeit und Irritierbarkeit
  • psychomotorische Unruhe und Schreien
  • regressive Verhaltensweisen
  • Schlaf- und Essprobleme.

Medikamentös werden Antidepressiva beziehungsweise Stimmungsstabilisatoren verordnet, wobei der Einsatz von Trizyklika aufgrund der erhöhten Nebenwirkungssensibilität vermieden werden sollte (e44). Daneben können adaptierte Psychotherapieverfahren, insbesondere kognitive Verhaltenstherapie eingesetzt werden (e45).

Angststörungen

Angststörungen können ab einem mentalen Entwicklungsalter von mindestens sechs Monaten (Skala der emotionalen Entwicklung - Diagnostik[SEED]-2: Erste Sozialisation) beobachtet werden. Die soziale Phobie und die generalisierte Angststörung setzen eine Mentalisierungsfähigkeit voraus und treten ab einem emotionalen Referenzalter von circa vier Jahren auf. Die genaue Prävalenz von Angststörungen ist unklar, wobei die Punktprävalenz umgekehrt proportional zum Schweregrad der IM ist (F70: circa 6 %; F71–73 circa 2,4 %) (36). Spezifische Phobien, zum Beispiel vor Hunden oder Aufzügen, können häufig beobachtet werden. Therapeutisch ist beispielsweise die Expositionstherapie wirksam, wobei das Vorgehen an das intellektuelle und emotionale Entwicklungsalter anzupassen ist (e46).

Traumafolgestörungen

Personen mit Behinderungen erfahren in ihrem Leben häufig Gewalt (39). In einer Metaanalyse wurde für Erwachsene mit Behinderung mit 6 % ein 1,5-fach erhöhtes Risiko (Odds Ratio [OR]) gegenüber der Allgemeinbevölkerung festgestellt (e47). Bei Kindern mit Behinderungen wurden sogar noch höhere Prävalenzzahlen für kombinierte Gewalterfahrungen (27 %, OR: 3,68), körperliche Gewalt (20 %; OR: 3,56) und sexuelle Gewalt (14 %; OR: 2,88) berichtet (e48). Durch die häufigere Unterbringung in einer Institution, die Abhängigkeit von Bezugspersonen, die reduzierten Coping-Möglichkeiten und weniger soziale Unterstützung ist die Vulnerabilität für das Erleben eines traumatischen Ereignisses erhöht und circa 10 % entwickeln eine posttraumatische Belastungsstörung (e49). Die Diagnostik kann neben traumabiografischen Skalen auch strukturierte Untersuchungsinstrumente für Traumafolgestörungen einbeziehen (e49). Therapeutisch gibt es Einzelfallstudien zur Wirksamkeit mit Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) (39, e50).

Autismus-Spektrum-Störungen

Bei Personen mit IM ist die Prävalenz von Autismus-Spektrum-Störungen mit 7,5–15 % gegenüber circa 1 % in der Allgemeinbevölkerung erhöht (36, 37, e51, e52). Ein Autismusverdacht sollte mehrschrittig abgeklärt werden, wobei verschiedene Screeningskalen und strukturierte Verhaltensbeobachtungen den diagnostischen Prozess unterstützen können (eTabelle 2) (e20). Auch wenn Autismus gegenwärtig nicht im kurativen Sinne therapiert werden kann, lassen sich das soziale Funktionsniveau (Effektstärke [ES]: 0,65) und maladaptives Verhalten (ES: –0,92) durch eine qualifizierte Förderpädagogik verbessern (e53). Bei schweren Verhaltensstörungen können gegebenenfalls vorübergehend niedrigdosiert Risperidon und Aripiprazol (Evidenzstufe Ia) eingesetzt werden (e54, e55). Methylphenidat, Atomoxetin und Alpha-2-Agonisten sind effektiv bei ADHS-Symptomatik (ADHS, Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom) (e56), Melatonin hilft bei Schlafstörungen (e57). Es gibt keine Wirksamkeitsnachweise für serotonerge Substanzen und Antiepileptika bei Autismus (e58, e59).

Therapeutisches Vorgehen

Körperliche und psychische Krankheitsbilder werden nach denselben Grundsätzen behandelt wie bei Menschen ohne Behinderung. Der bedarfsgerechte und zielorientierte Gesamtbehandlungsplan sollte alle Störungsebenen (bio-psycho-sozio-emotional) und das Umfeld einbeziehen. Psychopharmaka sind indikationsgerecht und möglichst in Monotherapie einzusetzen (1619, 40), wobei die Patientenzentriertheit, die regelmäßige Indikationsprüfung, „drug holidays“ und Drugmonitoring zur Routine gehören sollten. Psychopharmaka zur Behandlung von Verhaltensproblemen sollten möglichst vermieden und nur in Ausnahmefällen vorübergehend und niedrigdosiert verordnet werden. Medikamente sollten langsam aufdosiert und die Zieldosis niedrig gewählt werden („start low, go slow“). Polypharmazie und Off-Label-Gebrauch sollten vermieden und Bedarfsmedikamente klar definiert eingesetzt werden (11, 1619, 40). Nichtmedikamentöse Therapien entsprechen bei leichter IM überwiegend dem üblichen Vorgehen, wobei die Prinzipien der leichten Sprache beachtet, die Lerngeschwindigkeit angepasst und mehr erlebnis- und körperorientierte Übungen zum Einsatz kommen (24). Bei schwerer bis schwerster IM stehen heilpädagogische und entwicklungsbasierte Ansätze im Vordergrund (23).

Medizinische Versorgung

Die medizinische Behandlung von Menschen mit IM ist komplex. Erforderlich sind interdisziplinäres Denken und teilweise besondere Kenntnisse und Fertigkeiten. Deren Vermittlung widmen sich Fachgesellschaften wie die Deutsche Gesellschaft für Menschen mit geistigen und mehrfacher Behinderung (DGMGB; www.dgmgb.de) und die Deutsche Gesellschaft für Seelische Gesundheit bei geistiger Behinderung (DGSGB; www.dgsgb.de) durch regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen und die Herausgabe von Fachliteratur wie zum Beispiel der Fachzeitschrift „Inklusive Medizin“ oder der Materialiensammlung der DGSGB. Ein von der Bundes­ärzte­kammer anerkanntes Zertifikat zur „Medizin für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung“ wird von verschiedenen Fortbildungsstellen angeboten. Den organisatorischen Herausforderungen dieser komplexen Arbeit wurde 2016 mit Medizinischen Behandlungszentren für Erwachsene mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderungen (MZEB; www.bagmzeb.de ) Rechnung getragen, von denen es seit Anfang 2019 in Deutschland 38 gibt.

Interessenkonflikt

PD Dr. Sappok hat Honorare erhalten für eine Autoren- bzw. Co-Autorenschaft im Rahmen von Publikationen, bei der ein Bezug zum Thema besteht. Sie erhielt Studienunterstützung (Drittmittel) für ein SEO-Projekt von den Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel.

PD Dr. Winterholler ist Vorstand der BAG-MZEB. Er erhielt Referentenhonorare von folgenden Firmen: Merz Pharma, Ipsen Pharma, Allergan Deutschland und UCB Pharma.

Prof. Diefenbacher bekam Reisekostenerstattung und Vortragshonorare von der FomF GmbH.

Manuskriptdaten
eingereicht: 22.5. 2019, revidierte Fassung angenommen: 13. 9. 2019

Anschrift für die Verfasser
PD Dr. med. Tanja Sappok
Behandlungszentrum für psychische Gesundheit bei Entwicklungsstörungen
Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge
Herzbergstraße 79
10365 Berlin
t.sappok@keh-berlin.de

Zitierweise
Sappok T, Diefenbacher A, Winterholler M:
The medical care of people with intellectual disability.
Dtsch Arztebl Int 2019; 116: 809–16.
DOI: 10.3238/arztebl.2019.0809

►Die englische Version des Artikels ist online abrufbar unter:
www.aerzteblatt-international.de

Zusatzmaterial
Mit „e“ gekennzeichnete Literatur:
www.aerzteblatt.de/lit4819 oder über QR-Code

eTabellen, eGrafik:
www.aerzteblatt.de/19m0809 oder über QR-Code

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Abteilung für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge, Berlin: Prof. Dr. med. Albert Diefenbacher
Neurologische Klinik, Krankenhaus Rummelsberg: PD Dr. med. Martin Winterholler
Bio-psycho-soziales Krankheitsmodell
Bio-psycho-soziales Krankheitsmodell
Grafik
Bio-psycho-soziales Krankheitsmodell
Fallbeispiel
Fallbeispiel
Kasten 1
Fallbeispiel
Praxishinweise für die gelungene Arzt-Patienten- Kommunikation
Praxishinweise für die gelungene Arzt-Patienten- Kommunikation
Kasten 2
Praxishinweise für die gelungene Arzt-Patienten- Kommunikation
Mögliche Zuordnung von Verhaltensweisen zu unterschiedlichen Schmerzursachen
Mögliche Zuordnung von Verhaltensweisen zu unterschiedlichen Schmerzursachen
Tabelle 1
Mögliche Zuordnung von Verhaltensweisen zu unterschiedlichen Schmerzursachen
Für den Hausarzt bedeutsame Komplikationen häufiger genetischer Syndrome mit Intelligenzminderung (IM) im Erwachsenenalter
Für den Hausarzt bedeutsame Komplikationen häufiger genetischer Syndrome mit Intelligenzminderung (IM) im Erwachsenenalter
Tabelle 2
Für den Hausarzt bedeutsame Komplikationen häufiger genetischer Syndrome mit Intelligenzminderung (IM) im Erwachsenenalter
Zusammenhang von psychischen Störungen und mentalem Entwicklungsalter Das Vorkommen bestimmter psychischer Erkrankungen hängt unter anderem vom mentalen Entwicklungsalter ab
Zusammenhang von psychischen Störungen und mentalem Entwicklungsalter Das Vorkommen bestimmter psychischer Erkrankungen hängt unter anderem vom mentalen Entwicklungsalter ab
eGrafik
Zusammenhang von psychischen Störungen und mentalem Entwicklungsalter Das Vorkommen bestimmter psychischer Erkrankungen hängt unter anderem vom mentalen Entwicklungsalter ab
Schweregrade der Intelligenzminderung (IM): Definition, Charakteristika und Häufigkeit innerhalb der Personen mit IM
Schweregrade der Intelligenzminderung (IM): Definition, Charakteristika und Häufigkeit innerhalb der Personen mit IM
eTabelle 1
Schweregrade der Intelligenzminderung (IM): Definition, Charakteristika und Häufigkeit innerhalb der Personen mit IM
Diagnostikinstrumente bei Intelligenzminderung (IM)
Diagnostikinstrumente bei Intelligenzminderung (IM)
eTabelle 2
Diagnostikinstrumente bei Intelligenzminderung (IM)
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