ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2000Lebensrecht: Ein Arzt tötet nicht

SPEKTRUM: Leserbriefe

Lebensrecht: Ein Arzt tötet nicht

Dtsch Arztebl 2000; 97(6): A-284 / B-244 / C-228

Schirg, Bertold

Zu dem Beitrag "Ungeborenes Leben: Widersprüchliche Regelungen" von Prof. Dr. med. Dr. phil. Urban Wiesing in Heft 49/1999:
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LNSLNS Schwanger ist schwanger, ein bisschen schwanger gibt es nicht - und Leben ist Leben. Wer es vernichtet, ist zum Beispiel ein Scharfrichter, wer es erhält, zum Beispiel Arzt, das sind ehrenwerte Berufe, solange sie bei ihren Leisten bleiben. Von mir aus können hippokratisch unbeleckte, gut ausgebildete Abtreiber ihren Dienst tun, unweit gynäkologischer Stationen wegen möglicher Komplikationen. Ein Arzt tötet nicht, hat man das schon wieder vergessen (vitale Indikation für das Leben der Mutter selbstverständlich ausgenommen)? Wer ein Paar Schuhe braucht, hat beim Hutmacher nichts zu suchen; um das zu begreifen, brauche ich kein Geschwafel über Ethik in der Medizin.
Dr. med. Bertold Schirg, Kronengasse 24, 86609 Donauwörth
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