ArchivDeutsches Ärzteblatt48/2019Weiterbildung: Neuerungen für drei Ärztekammern verabschiedet

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Weiterbildung: Neuerungen für drei Ärztekammern verabschiedet

TS; EB

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Ärzte, die sich in Weiterbildung befinden, könnten diese innerhalb bestimmter Fristen fortführen oder auf die neue WBO umsteigen. Foto: megaflopp/stock.adobe.com
Ärzte, die sich in Weiterbildung befinden, könnten diese innerhalb bestimmter Fristen fortführen oder auf die neue WBO umsteigen. Foto: megaflopp/stock.adobe.com

Mit der Ärztekammer Nordrhein, der Landesärztekammer Hessen und der Landesärztekammer Baden-Württemberg haben in den vergangenen Tagen gleich drei Ärztekammern in Deutschland neue Weiterbildungsordnungen beschlossen. Mit den Beschlüssen der Kammerversammlungen werden die im November 2018 vom Vorstand der Bundesärztekammer (BÄK) verabschiedete Novelle der Musterweiterbildungsordnung (MWBO) ins jeweilige Landesrecht umgesetzt. Nicht mehr Bestandteil der Weiterbildungsordnung ist sowohl in Nordhrein als auch in Hessen die Zusatzbezeichnung „Homöopathie“. In Baden-Württemberg wird es diese Zusatzbezeichnung hingegen weiterhin geben, wie die Kammer mitteilte. Als hessenspezifische Änderung beschlossen die Delegierten zum Beispiel, die Zusatzbezeichnung „Ambulante Geriatrie“ in die neue Weiterbildungsordnung aufzunehmen. In Baden-Württemberg gibt es künftig die Zusatzweiterbildungen „Klinische Akut- und Notfallmedizin“, „Spezielle Kardiologie für Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern“ sowie „Transplantationsmedizin“. Zu den wichtigsten Änderungen in Nordrhein gehört der Ärztekammern Nordrhein zufolge das elektronische Logbuch zur Dokumentation der Weiterbildung. ts/EB

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