ArchivDeutsches Ärzteblatt48/2019Bärbel Bas: Teamspielerin für die SPD-Bundestagsfraktion

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Bärbel Bas: Teamspielerin für die SPD-Bundestagsfraktion

Dtsch Arztebl 2019; 116(48): A-2255 / B-1847 / C-1795

Beerheide, Rebecca

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Bärbel Bas, Foto: Benno Kraehahn
Bärbel Bas, Foto: Benno Kraehahn

Seit zehn Jahren ist Bärbel Bas im Deutschen Bundestag, seit diesem Jahr in der SPD-Bundestagsfraktion eine der stellvertretenden Vorsitzenden und damit zuständig für den Bereich Gesundheit, Bildung und Forschung. Sprich: Sie ist Amtsnachfolgerin von Karl Lauterbach in der SPD-Fraktionsführung und damit auch die Verhandlungsführerin mit dem Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium.

Die 51-jährige Politikerin wuchs in Duisburg auf. Nach einer Ausbildung als Bürogehilfin bei der Duisburger Verkehrsgesellschaft, wechselte sie zur dortigen Betriebskrankenkasse und qualifizierte sich kontinuierlich weiter: Sozialversicherungsfachangestellte, Studium zur Kassenbetriebswirtin sowie Studium zur Personal-Ökonomin. In mehreren Etappen wurde sie 2007 Leiterin der Personalabteilung bei der damals zur BKK futur fusionierten Krankenkasse, bei der etwa 100 000 Menschen versichert waren. 2012 fusionierte die Kasse mit der BKK VBU. Mitglied in der SPD ist sie seit 1988, seit 2009 ist sie im Wahlkreis Duisburg I Bundestagsabgeordnete. „In meiner Arbeit im Krankenkassenbereich habe ich ein Verständnis dafür entwickelt, was die Probleme und Bedürfnisse von Patienten und Versicherten sind“, schreibt Bas über sich selbst. Sie ist großer Fan der Frauen- und Herrenabteilung des MSV Duisburg, war früher selbst Spielerin bei Jugendmannschaften der Stadt. Das Talent, eine Mannschaftsspielerin zu sein, soll Bas heute noch in der Politik haben: Aus der Bundestagsfraktion nehmen einige schon nach wenigen Wochen einen neuen Führungsstil in der SPD-Gesundheitspolitik wahr. Rebecca Beerheide

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