ArchivDÄ-TitelSupplement: PerspektivenSUPPLEMENT: Pneumologie & Allergologie 2/2019Akute Atemwegserkrankungen: Wann Phytopharmaka eine valide Alternative sind

SUPPLEMENT: Perspektiven der Pneumologie & Allergologie

Akute Atemwegserkrankungen: Wann Phytopharmaka eine valide Alternative sind

Dtsch Arztebl 2019; 116(49): [18]; DOI: 10.3238/PersPneumo.2019.12.06.03

Gillissen, Adrian

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Trotz ihrer großen Beliebtheit ist die wissenschaftliche Studienlage für eine generelle Therapieempfehlung schlecht. Fehlende Studien sind aber nicht grundsätzlich mit einer Wirkungslosigkeit gleichzusetzen. Über Vorteile und Limitationen der Phytotherapie.

Fotos: viperagp stock.adobe.com
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Phytopharmaka werden seit Jahrtausenden mitunter zur Therapie des Hustens, der akuten und chronischen Bronchitis, aber auch zur zusätzlichen Therapie der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) sowie – wenn auch seltener – des Asthmas eingesetzt. In der Bevölkerung erfreuen sich auf Pflanzen basierende Antitussiva und Expektoranzien großer Beliebtheit, nicht zuletzt weil sie rezeptfrei und somit unkompliziert erworben werden können.

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Häufig basiert ihre Beliebtheit aber auch auf einer kritischen Einstellung gegenüber der Schulmedizin und/oder der forschenden pharmazeutischen Industrie (13). In der Studie „pedatric use of complementary and alternative medicine“ (CAM) wurden in Deutschland 4 677 Patienten (Alter: 14,2–16,8 Jahre) der German GINIplus/LISAplus-Geburtenkohorte befragt, die an einer chronischen Erkrankung (definiert als Krankheitszeitraum über die letzten 5 Jahre) litten. Die Mehrzahl (68,0 %) der von ihnen eingenommenen Medikamente enthielt definierte, aktive pharmakologische Inhaltsstoffe und waren rezeptpflichtig. Zum Einsatz kamen aber auch (1):

  • 15,1 % homöopathische Wirkstoffe,
  • 8,4 % Phytotherapeutika und
  • 3,8 % nichtkonventionelle Medizinprodukte (Vitamine, Ernährungszusätze).

Für diese Übersicht wurde eine Pubmed-Suche von 1999 bis zum 17. August 2019 mit folgenden Suchkriterien durchgeführt: „phytotherapy asthma“, „phytotherapy COPD“, „phytotherapy bronchitis“, „phytotherapy cough“. Zusätzlich wurde nach folgenden gängigen antitussiv und mukolytisch wirksamen und in Deutschland verfügbaren Phytopharmaka recherchiert: Cineol, Myrtol, Pelargonium, Thymian, Efeu, Primel, Myrtol (ELOM-080). Dieser Artikel fokussiert auf die Situation in Deutschland. Vorzugsweise fanden kontrollierte Studien und Metaanalysen Berücksichtigung. Nur am Rande werden kontrollierte Studien zu Präparaten aus Asien erwähnt (13).

Akute Bronchitis

Da es sich bei der akuten Bronchitis um eine meist viral ausgelöste und selbstlimitierende Erkrankung handelt, sind Antibiotika nur im Ausnahmefall indiziert. Phytopharmaka eignen sich gut als Alternative zur primär symptomatischen Therapie (14).

Primulae radix/Thymian-Extrat (Bronchopret®) wurde in einer Beobachtungsstudie bei Patienten mit einer akuten Bronchitis gegen andere Phytopharmaka (Bronchoforton® [Eukalyptus, Anis, Pfefferminz], Hedelix® oder Prospan® [Efeuextrakt], Sinupret® [Rad Gentianae, Flos Primulae cum calycibus, Herba Rumicis, Flos Sambuci, herba Verbenae], Soledum® [Thymusextrakt]) sowie N-Acetylcystein und Ambroxol verglichen (15). 7 783 Patienten aus 771 Praxen wurden in diese Untersuchung eingeschlossen.

Bronchopret wurde gut vertragen, Nebenwirkungen wurden in weniger als 1 % der Fälle beobachtet. In den meisten von 10 klinischen Parametern, die teils vom behandelnden Arzt, teils durch die Patienten selbst erhoben wurden, war Bronchopret den Vergleichssubstanzen überlegen. Die Patienten bewerteten Bronchopret in 60 % der Fälle besser als Amboxol oder N-Acetylcystein und zu 30 % besser als andere Phytopharmaka. Das Studiendesign schränkt allerdings die Aussage ein.

Zudem wurden bei der akuten Bronchitis die beiden Efeuextrakte Hedelix® und Prosapan® untersucht. 590 Patienten wurden von 7 Studienzentren eingeschlossen und erhielten randomisiert eines von beiden Präparaten. Primärer Ergebnisparameter war das Resultat des Bronchitis Severity Score (BSS) (16). Die Therapien wurden gut vertragen, Nebenwirkungen („non serious adverse advents“) traten in 2,7 % der Fälle auf. Beide Vergleichsprodukte bewirkten eine Verbesserung des BSS und waren wirkungsäquivalent. Leider enthielt die Studie keinen Placeboarm.

2011 erschien eine systematische Übersicht über die Wirksamkeit von Efeuextrakten (Hedera Helix) in klinischen Studien mit Patienten, die an einer akuten Bronchitis infolge einer Infektion des oberen Respirationstrakts litten (17). Von 1985 bis zum 20. Dezember 2009 wurden 263 Treffer analysiert. Darunter befanden sich nur wenige kontrollierte Studien. Insgesamt wurden 10 Studien mit 7 463 Patienten in die Analyse eingeschlossen, davon waren aber nur 2 randomisiert-kontrolliert und nur eine hatte einen Placeboarm. 5 Studien untersuchten Mono-Efeu-Extrakte versus einen anderen aktiven Comparator. Die große Patientenzahl erklärt sich durch die Berücksichtigung von Post-Marketing-Untersuchungen. Alle ergaben für das jeweilige Prüfpräparat ein positives Ergebnis; Nebenwirkungen (milde Diarrhoe, Erbrechen, selten allergische Reaktionen) wurden in 0–3,8 % aller Studienpatienten angegeben (17).

Zu einer ähnlichen Bewertung dieser – für eine Effektivitätsbeurteilung unbefriedigenden – Studienlage kommt auch eine andere Übersichtsarbeit (18). In einer Phase-IV-Studie mit 370 Patienten wurde die Effektivität einer 10-Tages-Therapie der Thymian-Efeu-Kombination Bronchopret® gegenüber Placebo untersucht. An den Tagen 7–9 reduzierte sich die Hustenfrequenz um 68,7 % im Verumarm versus 47,6 % unter Placebo (p < 0,0001). Die Reduktion um 50 % der Hustenereignisse wurde im Verumarm 2 Tage früher als unter Placebo erreicht. Gleiches galt auch für andere Symptome der im BSS quantifizierten Bronchitissymptome. Nebenwirkungen traten in beiden Gruppen gleich häufig auf (19).

Die gleiche Arbeitsgruppe verglich in einem ähnlichen Patientenkollektiv (n = 361, Phase IV) placebo-kontrolliert die Wirksamkeit einer Thymian-Primel-Kombination, die 11 Tage appliziert wurde. Die mit dem BSS quantifizierte Hustenfrequenz sank nach 7–9 Therapietagen im Verumarm um 67,1 % und in der Placebogruppe um 51,3 % (p < 0,0001). Die Tymian-Primel-Mischung erreichte die 50-%-Hustenreduktion 2 Tage früher als Placebo. Wesentliche Nebenwirkungen traten nicht auf (20).

Die Effektivität der Thymian-Primel-Kombination (Bronchicum Tropfen®) wurde auch in einer placebokontrollierten Studie bei 150 Patienten mit einer akuten Bronchitis belegt. Der BSS sank nach 7–9 Therapietagen in der Verumgruppe von 12,0 ± 4,4 auf 1,0 ± 2,1 und von 11,7 ± 4,3 auf 6,5 ± 4,8 Punkte in der Placebogruppe (p < 0,0001) (21). Die Nebenwirkungsrate war sehr gering und mit 2:5 (Verum/Placebo) in der Placebogruppe höher.

Ein Jahr später veröffentlichte die gleiche Arbeitsgruppe eine Nichtüberlegenheitsstudie zu 2 Bronchicum-Applikationsformen. Die Tabletten (Bronchicum Elixir®) waren bei Patienten mit einer akuten Bronchitis in Bezug auf die Reduktion des BSS nach 7–9 Tagen gegenüber den Bronchicum Tropfen® wirkungsäquivalent (22). Placebo wurde nicht getestet.

Pelargonium sidoides (Kapland-Pelargonie) ist eine vor allem in Südafrika beheimatete Heilpflanze, deren Wurzelextrakt als Arzneistoff (Umckaloabo®) zur Behandlung von Bronchitiden und Sinusitiden verwendet wird. Eine Umckaloabo-Cochrane-Meta-analyse schloss 8 Studien ein: 6 zur akuten Bronchitis, 1 zur Sinusitis und 1 zur Erkältung („common cold“). In der Summe reduzierte Pelargonium die Symptome der verschiedenen Erkrankungen. Nach Meinung der Autoren war die Studienqualität jedoch niedrig, die Methoden heterogen und die Ergebnisse daher schwer vergleichbar. So wurden beispielsweise bei den Studien zur akuten Bronchitis differente Effektivitätsdaten zwischen der Flüssig- und der Tablettenpräparation von Umcaloabo publiziert (23).

In einer offenen Beobachtungsstudie erhielten 2 099 Patienten mit einem extrem breiten Altersspektrum (0–93 Jahre), die an einer akuten Bronchitis mit einem produktiven Husten < 6 Tage litten, Pelargonium für eine variable, aber maximale Therapiedauer von 14 Tagen. Bei allen Patienten sank bis zum individuellen Therapiestopp der zu Studienbeginn hohe BSS. Über die ohnehin nur leichten Nebenwirkungen klagten 1,2 % aller Patienten (24).

Diese Studienergebnisse wurden an einer geringeren Patientenzahl von den gleichen Autoren bestätigt (25). Ähnliche Untersuchungen mit erkrankten Kindern kommen zu vergleichbaren Ergebnissen (26).

Durch die fehlende Randomisierung und den Verzicht von Vergleichsarmen ist es in Beobachtungs- und Post-Marketing-Studien nur möglich, Nebenwirkungen zu beurteilen, nicht aber die Wirkung einer Testsubstanz zu bewerten.

Matthys und Heger (27) untersuchten Pelargonium (3×/Tag über 7 Tage) im Vergleich zu Placebo an 217 Patienten mit einer akuten Bronchitis und fanden, dass der BSS am Studienende um 7,6 ± 2,2 Punkte in der Verum- und 5,3 ± 3,2 Punkte in der Placebogruppe abfielen (p < 0,0001). Auch in den Sekundärendpunkten (z. B. Patientenzufriedenheit) war Pelargonium Placebo überlegen (27).

Dies bestätigte sich auch in einer placebokontrollierten randomisierten Dosisfindungsstudie, in der Pelargonium in allen Dosierungen (3×10 mg/Tag, 3×20 mg/Tag und 3×30 mg/Tag über jeweils 7 Tage) signifikant (jeweils im Gruppenvergleich p < 0,0001) in der Reduktion des BSS der Placebopräparation überlegen war. Der BSS fiel bis zum Studienende um folgende Punkte ab: Placebo 2,7 ± 2,3, 30-mg-Gruppe 4,3 ± 1,9, 60-mg-Gruppe 6,1 ± 2,1, 90-mg-Gruppe 6,3 ± 2,0 (28).

Andere randomisierte und kontrollierte Studien und eine Metaanalyse kamen mit dem gleichen Messinstrument (BSS) auf die gleichen positiven Ergebnisse (2931).

Standardisiertes Myrtol (Gelomyrtol® forte, in neueren Studien ELOM-080) ist ein Spezialdestillat aus rektifiziertem Eukalyptus-, Süßorangen-, Zitronen- und Myrtenöl, das hauptsächlich aus 1,8-Cineol, d-Limonen und alpha-Pinen besteht. Bei 676 Patienten mit einer akuten Bronchitis wurde Myrtol in einer randomisierten, doppelblinden Multizenterstudie im Parallelgruppendesign mit Ambroxol, Cefuroxim und Placebo verglichen.

Schon nach einer Therapiewoche lagen die Responderraten von Myrtol, Amboxol und Cefuroxim signifikant (p < 0,001) höher als die in der Placebogruppe: 92,9 % (Myrtol), 77,3 % (Placebo), 92,4 % (Cefuroxim), 89,6 % (Ambroxol) (32). Auch hinsichtlich der untersuchten Sekundärparameter nächtlicher Husten, Hustenattacken tagsüber und pathologischer Auskultationsbefund zeigte sich im Placebovergleich eine schnellere Verbesserung. In dieser Studie überraschte das gute Ergebnis des Antibiotikums, da antibakterielle Substanzen bei einer primär viralen Erkrankung eigentlich wirkungslos sein müssten. Als Erklärungsversuch wurde von den Autoren eine virale und bakterielle Mischinfektion diskutiert.

Eine weitere randomisierte, doppelblinde Multicenterstudie verglich Gelomyrtol® forte (4×300 mg/Tag über 14 Tage) mit Placebo. Bei den 413 Patienten sank die Hustenhäufigkeit („coughing fits“) von Tag 1 bis Tag 7–9 mit dem Verumpräparat um 62,1 % und bei Placebo um 49,8 % (p < 0,0001). Die Erholungsphase war unter Myrtol signifikant kürzer als unter Placebo; es verbesserten sich schneller hustenbedingte Schlafstörungen, nächtliches Husten und die Hustenhäufigkeit am Tag (33, 34).

ELOM-080 wurde zudem in diversen chinesischen Studien als Add-on-Therapeutikum untersucht, wobei diese allerdings nur in chinesischer Sprache publiziert wurden und daher hier nicht berücksichtigt werden konnten (35).

Die Zistrosen (Cistus) bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Zistrosengewächse. Das Extrakt der Cistus-incanus-Pflanze, die Polyphenole, Bioflavonoide und andere bioaktive Substanzen enthält, wurde an 160 Patienten mit einer akuten Bronchitis untersucht. Dabei bewirkte das Cistus-incanus-Extrakt eine schnellere Reduktion von Husten und Auswurf und einen signifikant schnelleren Abfall des C-reaktiven-Proteins (CRP) als Placebo (36).

Kapuzinerkressenkraut (Tropaeoli majoris herba) und Meerrettichwurzel (Armoraciae rusticanae radix, Angocin®) werden antiinfektiöse Eigenschaften zugeschrieben. Dieser Aspekt wurde von Fintelmann et al. (37) in einer placebokontrollierten und randomisierten Phase-III-Studie untersucht. 351 Probanden (Alter 18–75 Jahre) wurden rekrutiert und erhielten prophylaktisch über maximal 84 Tage entweder 3×2 (erster Arm) oder 2×2 Tabletten Angocin (zweiter Arm) oder Placebo. Primärer Ergebnisparameter war die Häufigkeit an Atemwegsinfekten.

Die Infektionshäufigkeit der ITT-Analyse betrug 13,3 % in der Hochdosisgruppe, 18,4 % in der Niedrigdosisgruppe und 25,6 % in der Placebogruppe (p = 0,0171). In der Per-protocol-Gruppe, in der Frühinfektionen (≤ Tag 7) ausgeschlossen wurden, betrug die Infektionsrate in der Hochdosisgruppe 12,7 %, in der Niedrigdosisgruppe 18,6 % und unter Placebo 24,3 % (p = 0,0266). Keine signifikanten Gruppenunterschiede ergaben sich hingegen in den Sekundärparametern Intensität und Dauer der Infektion. Wesentliche Nebenwirkungen wurden in den Behandungsgruppen nicht beobachtet (37).

COPD

Die Phytotherapie kann bei manifesten obstruktiven Atemwegserkrankungen wie der COPD und dem Asthma nur supportiv wirken. Die beiden wichtigsten Therapiegrundsätze der COPD bestehen in der Noxenelimination (primärer Rauchstopp) und der inhalativen antiobstruktiven Therapie. Der Nutzen einer zusätzlichen Behandlung mit Phytopharmaka fußt auf ihren sekretomotorischen und eventuell antientzündlichen Effekten (Ergebnisse diverser In-vitro-Studien) (3840).

Chen et al. (41) führten eine umfangreiche Literaturrecherche in englisch- und chinesischssprachigen Datenbanken durch und analysierten 176 Studien, davon flossen 15 mit hoher Qualität in eine Meta-analyse ein. Es wurde untersucht, ob Phytotherapeutika zusätzlich zur Standardtherapie bekannte Schlüsselparameter von COPD-Patienten positiv beeinflussen können – mit folgenden Ergebnissen (41):

  • Die Lungenfunktionsparameter (FEV1, FEV, FVC, FEV1/FVC) wurden nicht beeinflusst.
  • Der Einfluss auf die Blutgasanalyse (PaCO2, PaO2) blieb sowohl bei stabilen als auch bei akut exazerbierten Patienten inkonklusiv; Grund hierfür war die Heterogenität der ausgewählten Studien.
  • Die additive Phytotherapie verbesserte aber die klinischen Symptome und die Lebensqualität (St. Georgeʼs Respiratory Questionnaire, SGRQ).
  • Eine Aussage zur Exazerbationsrate und -schwere machte die Metaanalyse allerdings nicht.

Guo et al. (42) kommen in ihrer Bewertung von 14 randomisierten, überwiegend chinesischen Phytopharmakastudien, in denen das Verumpräparat immer gegen Placebo oder eine fehlende Phytotherapie (= keine Therapiemaßnahme, nur Beobachtung) verglichen wurden, auf ein ähnliches Ergebnis. Der korrekte Studienvergleich wird allerdings wegen unterschiedlicher Qualität und Heterogenität erschwert, sodass die klinische Wirksamkeit von Phytopharmaka bei der COPD trotz der Fülle der publizierten Studien als nicht gesichert bewertet werden muss (42).

Positiver bewertete eine weitere systematische Übersicht (43) die Publikationen zu chinesischen Phytopharmaka (25 randomisiert-kontrollierte Studien, wovon 22 in eine Metaanalyse einflossen). Danach verbesserte sich der BODE-Index (9 Studien) und der 6-Minuten-Gehtest (17 Studien), wenn die COPD-Therapie durch ein Phytopharmakon ergänzt wurde. Am häufigsten wurden getestet: Astragalus membranaceus (auch in Kombination mit anderen Phytopharmaka), Panax ginseng und Cordyceps sinensis (43).

Cineol (Eucalyptol) wurde bei 242 stabilen COPD-Patienten randomisiert gegen Placebo verglichen. Die Patienten erhielten 3×200 mg/Tag Cineol oder 3×/Tag Placebo über einen Zeitraum von 6 aufeinanderfolgenden Wintermonaten. Beide Patientengruppen wurden in gleicher Weise mit bronchodilatatorischen Präparaten (mit oder ohne inhalativen Kortikosteroiden) behandelt. Es ergaben sich folgende Ergebnisse (Signifikanzangaben im Gruppenvergleich):

  • Exazerbationsfrequenz 0,9 ± 1,46 (Placebo) vs. 0,4 ± 0,81 (Verum, p = 0,0069),
  • Exazerbationsdauer in Tagen 5,7 ± 8,9 (Placebo) vs. 4,0 ± 10,9 (Verum, p = 0,0210),
  • Exazerbationsschwere (Punktescore) 1,4 ± 2,2 (Placebo) vs. 0,8 ± 1,5 (Verum, p = 0,0242) (44).

Cineol hatte keinen Effekt auf die Lungenfunktionsparameter oder den Dyspnoe-Punktescore.

In einer Post-hoc-Analyse, in der Myrtol (ELOM-080) mit Placebo verglichen wurde, bewirkte Myrtol eine Reduzierung derjenigen COPD-Patienten, die ≥ 1 COPD-Exazerbation erlitten (29 % Patienten vs. 55 % Patienten in der Placebogruppe, p = 0,031). Zudem sank die Exazerbationsfrequenz zugunsten von Myrtol (p = 0,031). Nach 2 (bzw. 3) Behandlungsmonaten befanden sich in der Myrtol-Gruppe 25 % (26 %) Patienten, die nur über leichte Bronchitissymptome (Husten, Auswurf) oder gar keine Symptome klagten, während es in der Placebogruppe lediglich 11 % (14 %) waren (im Gruppenvergleich nach 2 Monaten: p < 0,005; nach 3 Monaten: p < 0,05). Auch im per Fragebogen quantifizierten Gesundheitsstatus unterschieden sich die Gruppen zugunsten von Myrtol signifikant (p < 0,015 nach 3 Therapiemonaten) (45).

Von Pelargonium gibt es eine Post-hoc-Analyse zur Add-on-Therapie bei leitliniengerecht therapierten COPD-Patienten. Nach einer Therapiedauer von 24 Wochen wurden die Symptome und die Lebensqualität von 199 Patienten bewertet. Danach verbesserte Pelargonium im Placebovergleich signifikant die Lebensqualität (SGRQ p < 0,001 und EQ-VAS p < 0,001), senkte schneller die Symptom-Scores der verwendeten Fragebögen (p = 0,021) und verkürzte die Krankheitsdauer (p < 0,004) (46).

Die gleiche Arbeitsgruppe publizierte 2013 eine prospektive randomisierte Studie, in der an 200 COPD-(Schweregrade-II/III-)Patienten Pelargonium gegen Placebo verglichen wurde. Die Zeit bis zur ersten Exazerbation betrug in der Verumgruppe 57 und in der Placebogruppe 43 Tage (p = 0,005). Mittelschwere Exazerbationen kamen in der Verumgruppe weniger häufig vor als in der Placebogruppe (p < 0,0001), während sich bei den leichten Exazerbationen keine signifikanten Gruppenunterschiede ergaben (p = 0,0949). Die Summe aller Exazerbationen (Rate/24 Wochen, mittelschwere und leichte Exazerbationen) betrug unter der Pelargonium-Behandlung 1,80 ± 1,64 und unter Placebo 2,20 ± 1,59 (p = 0,08).

Auch wenn sich das Summenergebnis bei allen Exazerbationsformen zwischen den Behandlungsgruppen nicht signifikant unterschied, überrascht das für Pelargonium positive Ergebnis für die mittelschweren COPD-Exazerbationen angesichts der geringen Patientenzahl (n = 101 und n = 99/Gruppe) und der geringen Behandlungsdauer von lediglich ½ Jahr, zumal die Rekrutierung im Frühjahr/Sommer (März–Juni) und nicht im Herbst/Winter erfolgte (47).

Asthma

Auch für die Asthmatherapie gilt, dass Phytopharmaka die Basistherapie, die aus einer inhalativen antiobstruktiven und einer antiinflammatorischen Behandlung bestehen muss, nicht ersetzen kann. Instabile Fälle werden zusätzlich mit inhalativem Tiotropium (Respimat®), mit spezifischen Interleukin- oder Anti-IgE-Antikörpern oder systemischem Kortison behandelt (10). Komplementäre oder alternative Therapieverfahren inklusive Phytopharmaka haben keinen gesicherten Zusatznutzen (48).

Dessen ungeachtet verwenden je nach Erhebung 4–79 % aller Asthma-Patienten parallel auch „alternative“ Behandlungsverfahren, wobei deren Nutzen respektive der potenzielle Schaden kontrovers diskutiert wird (48, 49). Die berichteten Effekte verschiedener Phytopharmaka sind mannigfaltig (bronchodilatativ, mastzellstabilisierend, antiallergisch, antiinflammatorisch, spasmolytisch), beziehen sich jedoch vorwiegend auf In-vitro-Untersuchungen (50).

Bis 2019 wurden zwar fast 3 000 Arbeiten zu alternativen Therapieverfahren bei Asthma publiziert. Die meisten umfassten aber nur kleine Kollektive oder waren nicht placebokontrolliert. Eine Metaanalyse schloss 26 placebokontrollierte Studien mit Erwachsenen oder Kindern ein, die add-on verschiedene chinesische, japanische, indische und andere Phytopharmaka über 8,4–52 Wochen eingenommen hatten. Zu den für Deutschland bedeutenden Phytopharmaka gehören Efeu-Extract (Prospan®), Ginkgo-Extrakt, Cineol (1,8-Cineol, Eucalyptol), Menthol (GeloRevoice®/Pfefferminzöl), Pycnogenol, Weihrauch (Boswellia), Efamol und Ingwer. Mehrheitlich konnte kein zusätzlicher Nutzen (Reduktion an inhalativen Kortikosteoriden, Verbesserung der Lungenfunktion) belegt werden. Nur in Einzelstudien wurde der eine oder andere klinische Benefit beobachtet (51).

Worth et al. (44) belegten, dass eine 6-monatige Gabe von Cineol (3×200 mg/Tag) bei Asthmapatienten zuzüglich zur Standardtherapie den kombinierten primären Endpunkt – FEV1, Asthmasymptome und Lebensqualität – gegenüber Placebo signifikant verbesserte (p = 0,0027). Auch in den jeweiligen Einzelparametern war Cineol dem Placeboarm überlegen, FEV1: p = 0,0398, Asthmasymptome: p = 0,0325 und Lebensqualität (Asthma Quality for Life Questionnaire): p = 0,0475 (44).

Bei schwerem Asthma hatte Cineol zudem einen steroidsparenden Effekt. So gelang in der Verumgruppe gegenüber Placebo nach einer 12-wöchigen Therapie eine 36%ige Prednisolonreduktion (im Mittel um 3,75 mg/Tag; 2,5–10 mg), wohingegen in der Placebogruppe nur eine 7%ige Reduktion (im Mittel um 0,91 mg/Tag, 2,5–5 mg) belegt wurde (p = 0,006) (52). Die Autoren erklären den steroidsparenden Effekt durch die in vitro nachweisbaren antientzündlichen Effekte von Cineol (53).

Efeu-Extrakte wurden beim Asthma nur bei Kindern evaluiert. Zeil et al. (54) verglichen bei Kindern (n = 30) mit mildem allergischen Asthma, die unter einer inhalativen Budesonid-Therapie (400 µg) standen, die Effektivität eines add-on verabreichten Efeublätterextrakts gegenüber Placebo (Cross-over-Design). Efeu bewirkte eine signifikante Verbesserung der Primärparameter MEF 75–25 (Δ 0,115 l/s; p = 0,044), MEF25 (Δ 0,085 l/s; p = 0,041) und Vitalkapazität (Δ 0,052 l/s; p = 0,044) (54).

Der bodyplethysmografisch quantifizierte Atemwegswiderstand von asthmakranken Kindern, die zuzüglich zur Standardtherapie Efeuextrakte erhielten, verbesserte sich zwar nur gering, aber signifikant gegenüber Placebo. Wegen der schwachen Datenlage warnen die Autoren jedoch davor, daraus eine allgemeingültige Therapieempfehlung abzuleiten (55).

Pelargonium bei Asthma wurde bisher nicht placebokontrolliert untersucht. Nur eine kleine nicht-kontrollierte Studie berichtete über vermiedene infektbedingte Asthmaexazerbationen durch Pelargonium (vs. kein Pelargonium). Wegen der geringen Studiengröße (n = 61) und der sehr kurzen Therapiedauer von 5 Tagen hat diese Publikation allenfalls eine allegorische Bedeutung (56).

Primelöl hatte im Placebovergleich keine Effekt auf Asthmasymptome (57).

Husten

Phytopharmaka werden sehr häufig zur Therapie des Hustens eingesetzt. Ihr Wirkmechanismus ist meist unklar, obwohl sie häufig sekretolytische, antitussive und (zumindest in vitro) antientzündliche Effekte aufweisen. Zudem handelt es sich bei vielen Präparaten um Gemische, die verschiedene Wirkprinzipien inkludieren.

Reizlindernde Arzneimittel (Demulzenzien) wirken durch „Einhüllung“ der im Rachen befindlichen Hustenrezeptoren. Antitussive Sirups (Spitzwegerich, Isländisch Moos, Eibischblätter), Hustensäfte, Gurgellösungen, Lutschtabletten, Honig, Hustenbonbons enthalten als gemeinsamen Bestandteil Zuckersirup. Die Wirkungsdauer beschränkt sich auf die Wirkungszeit des Zuckers am Rezeptor (ca. 20–30 Minuten). Häufige weitere wirksame Bestandteile sind Lokalanästhetika sowie zentral, antitussiv und expektorativ wirkende (pflanzliche) Substanzen (12). Tabelle 1 gibt eine Übersicht über den Wirkungsort antitussiv wirkender Präparate (58).

Antitussiv wirkende Präparate und ihr Wirkungsort (mod. nach [58])
Antitussiv wirkende Präparate und ihr Wirkungsort (mod. nach [58])
Tabelle
Antitussiv wirkende Präparate und ihr Wirkungsort (mod. nach [58])

Ob diese Substanzen tatsächlich den Husten dämpfen, wird jeder Patient für sich ausprobieren müssen. Häufig fehlen GCP-kontrollierte Studien wegen hoher Kosten für die meist kleinen Hersteller und wegen methodischer Einschränkungen (z. B. Schwierigkeit, den Husten reproduzierbar und objektiv zu quantifizieren). Deshalb sprechen weder die Leitlinien noch Übersichtsarbeiten eine generelle Empfehlung zur antitussiven Therapie mit Phytopharmaka aus (12, 58, 59).

Fazit

  • Phytopharmaka erfreuen sich bei Patienten großer Beliebtheit.
  • Aber: Es fehlen große placebokontrollierte, randomisierte multizentrischen Studien, um eine generelle Empfehlung von Phytopharmaka zur Therapie akuter und chronischer Atemwegserkrankungen ableiten zu können.
  • Die vorliegenden Studien sind heterogen, häufig zu klein für eine suffiziente statistische Analyse und/oder die Studiendauer für die gewählte Fragestellung (z. B. Reduktion der Exazerbationshäufigkeit und -schwere bei der COPD) zu kurz.
  • Fehlende Studien sind aber nicht grundsätzlich mit einer Wirkungslosigkeit gleichzusetzen.
  • Weltweit werden unübersehbar viele Präparate und Mischungen angeboten, die nicht standardisiert sind.
  • Andererseits existieren von manchen Produkten Studiendaten, die einen temporären Einsatz zusätzlich zur leitliniengerechen Basistherapie obstruktiver Atemwegserkrankungen rechtfertigen.
  • Bei der akuten Bronchitis oder akuten unkomplizierten Infektionen der oberen Atemwege, die durch Hustensymptomatik imponieren, sind Phytopharmaka dessen ungeachtet eine valide Therapiealternative.

DOI: 10.3238/PersPneumo.2019.12.06.03

Prof. Dr. med. Adrian Gillissen
Med. Klinik III, Innere Medizin & Pneumologie
Kreiskliniken Reutlingen/Ermstalklinik

Interessenkonflikt: Der Autor erklärt, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Literatur im Internet:
www.aerzteblatt.de/lit4919

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Antitussiv wirkende Präparate und ihr Wirkungsort (mod. nach [58])
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Tabelle
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