ArchivDeutsches Ärzteblatt49/2019Ursula Nonnemacher: Ärztin an Ministeriumsspitze

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Ursula Nonnemacher: Ärztin an Ministeriumsspitze

Dtsch Arztebl 2019; 116(49): A-2315 / B-1899 / C-1843

Beerheide, Rebecca

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Ursula Nonnemacher, Foto: picture alliance/dpa
Ursula Nonnemacher, Foto: picture alliance/dpa

Ärztin, Sozialexpertin, Oppositionspolitikerin – und jetzt Ge­sund­heits­mi­nis­terin und stellvertretende Ministerpräsidentin von Brandenburg: Ursula Nonnemacher hat nach vielen Ämtern in der Zeit der Opposition im Brandenburger Landtag in der neuen sogenannten Kenia-Koalition aus SPD, CDU und Grünen das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz übernommen. Die Grünen-Politikerin zählt zu den Sozial- und Gesundheitsexpertinnen in ihrem Bundesland und hat deutschlandweit das erste Paritäts-Gesetz für eine Landtagswahl initiiert.

Geboren in Wiesbaden, studierte die heute 62-Jährige zunächst an der Universität Mainz Medizin. 1980 wechselte sie an die Freie Universität Berlin. Im Februar 1993 erhielt sie die Facharztanerkennung für Innere Medizin. Zwischen 1983 und 2009 arbeitete sie als Ärztin im Krankenhaus Spandau, das heutzutage zu Vivantes gehört. Den Grünen trat die dreifache Mutter 1997 bei, ihre kommunalpolitische Arbeit begann sie 1999. Im Jahr 2003 wurde sie Mitglied der Stadtverordnetenversammlung von Falkensee im Landkreis Havelland, wo sie seit 1996 wohnt. Seit der Landtagswahl im Oktober 2009 ist sie Mitglied des Brandenburger Landtages. Dort hatte sie verschiedene Positionen inne, dazu zählte der Fraktionsvorsitz, war Mitglied im Landtagspräsidium sowie in mehreren Sozialausschüssen. Bereits 2014 war sie Spitzenkandidatin für die Grünen, ebenso wie bei der Wahl 2019. Die Umfragewerte waren in diesem Sommer so positiv, dass sie als mögliche Ministerpräsidentin gehandelt wurde. Rebecca Beerheide

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