ArchivDeutsches Ärzteblatt49/2019Mira Faßbach: Junge Ärzte für neue Zukunftsvision

PERSONALIEN

Mira Faßbach: Junge Ärzte für neue Zukunftsvision

Dtsch Arztebl 2019; 116(49): A-2315 / B-1899 / C-1843

Richter-Kuhlmann, Eva

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Mira Faßbach, Foto: privat
Mira Faßbach, Foto: privat

Auf seiner Herbstsitzung Anfang November forderte das Bündnis Junge Ärzte (BJÄ) die Bundes­ärzte­kammer auf, eine Zukunftsvision für das deutsche Gesundheitswesen zu entwickeln. Bisher belasse es die verfasste deutsche Ärzteschaft dabei, sich mit tagespolitischen Themen zu beschäftigen, kritisierten die Jungen Ärzte. „Wir wollen unsere Arbeitswirklichkeit aktiv mitgestalten und verbessern. Zu lang wurde nur über und nicht mit uns gesprochen“, sagte Mira Faßbach, Sprecherin des BJÄ, dem Deutschen Ärzteblatt. Gern würde das Bündnis mit der Bundes­ärzte­kammer lokale Zukunftswerkstätten ausrichten, die sich mit Arbeitsverdichtung, Weiterbildungsbedingungen, Vereinbarkeit von Forschung beziehungsweise Familie und Beruf und der Digitalisierung beschäftigen.

Mira Faßbach (32) studierte von 2006 bis 2013 Humanmedizin in Essen. Seit 2015 absolviert sie eine Weiterbildung in Urologie am Helios Klinikum Duisburg, befindet sich jedoch gerade in Elternzeit mit ihrem sieben Monate alten Sohn.

Anzeige

Ihr Engagement für das BJÄ, dessen Mitglied sie seit 2017 ist, ruht in dieser Zeit nicht: „Ich bin besonders froh, mir seit November die BJÄ-Sprecherposition mit Max Tischler zu teilen, einem engagierten, motivierten und zuverlässigen Kollegen aus der Dermatologie“, erklärt sie. Zudem ist Faßbach seit diesem Jahr Mitglied der Fraktion Ärztebündnis der Ärztekammer Nordrhein. Seit 2015 ist sie aktives Mitglied der deutschen urologi-schen Assistenzärztlichen Vertretung GeSRU. Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema