ArchivDeutsches Ärzteblatt50/2019Gebärmutterhalskrebs: Screening soll wie geplant im Januar starten

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Gebärmutterhalskrebs: Screening soll wie geplant im Januar starten

Dtsch Arztebl 2019; 116(50): A-2328 / B-1912 / C-1856

Hillienhof, Arne

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Offene Fragen zum Zervixkarzinomscreening sollen bis zum Jahresende geklärt werden. Foto: RFBSIP/stock.adobe.com
Offene Fragen zum Zervixkarzinomscreening sollen bis zum Jahresende geklärt werden. Foto: RFBSIP/stock.adobe.com

Das vor rund einem Jahr beschlossene Zervixkarzinomscreening soll wie geplant Anfang Januar 2020 starten. Das hat der Gemeinsame Bundes­aus­schuss (G-BA) klargestellt. Allerdings müssen Ärzte die mit dem Screening einhergehende Dokumentation noch nicht im vollen Umfang leisten. „Nachdem der G-BA Anfang November Kenntnis davon erhalten hatte, dass die notwendige, hinreichend zuverlässige und geprüfte Praxissoftware bis zum Stichtag am 1. Januar 2020 nicht zur Verfügung gestellt werden kann, haben wir eine befristete Aussetzung der Dokumentationsvorgaben beschlossen“, sagte Monika Lelgemann, unparteiisches Mitglied des G-BA und Vorsitzende des Unterausschusses Methodenbewertung. Zuvor aufgestellten Forderungen wie vom Berufsverband der Frauenärzte (BVF), die Einführung des Screenings zu verschieben, wollte der G-BA nicht folgen. Nach Abwägung der Vor- und Nachteile der Handlungsoptionen sei man zu dem Schluss gekommen, am vorgesehenen Programmstart festzuhalten, damit die anspruchsberechtigten Frauen ohne weiteren Verzug von den Vorteilen des Programms in Form von sensitiveren Testmethoden, verbesserten und qualitätsgesicherten Abklärungsalgorithmen, Einladungen und umfassender Programminformation profitieren können, so Lelgemann. Auch der GKV-Spitzenverband hatte sich für einen Start des Programms ausgesprochen. Im Moment liefen noch Gespräche zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und dem GKV-Spitzenverband unter anderem zur Finanzierung der Abklärungskolposkopie sowie zu Anschaffungs- und Supportkosten, teilte der Verband dem Deutschen Ärzteblatt mit. „Wir sind zuversichtlich, dass wir termingerecht bis 31. Dezember 2019 eine Verständigung erreichen“, hieß es. hil

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