ArchivDeutsches Ärzteblatt50/2019Sucht: Ludwig offen für Prüfung von Partydrogen-Checks

AKTUELL

Sucht: Ludwig offen für Prüfung von Partydrogen-Checks

Dtsch Arztebl 2019; 116(50): A-2328 / B-1912 / C-1856

dpa; Maybaum, Thorsten

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Die Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig (CSU) hat sich offen dafür gezeigt, Checks von Partydrogen als Instrument der Suchtpolitik in Deutschland zu prüfen. „Drug-Checking ist eine Möglichkeit der Schadensminimierung und des Gesundheitsschutzes, die wir genauer in den Fokus nehmen müssen“, sagte sie nach einem Besuch eines Projekts in Innsbruck. „Wenn Drug-Checking dazu beiträgt, dass gerade die jungen Konsumenten vor den gesundheitlichen Risiken und dem Konsum gewarnt werden, dürfen wir vor dieser Methode nicht die Augen verschließen.“ Beim Drug-Checking, das es unter anderem in Österreich gibt, können Partygänger auf dem Schwarzmarkt gekaufte Drogen etwa auf Reinheit testen lassen. Das soll helfen, Drogentote zu verhindern und mit den Konsumenten ins Gespräch zu kommen. Hintergrund ist, dass neben den schädlichen Wirkstoffen auch Verunreinigungen oder hohe Konzentrationen Risiken bedeuten. dpa/may

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema