ArchivDeutsches Ärzteblatt27/1996Müttergenesungswerk: Bei Kuren nicht kürzen

POLITIK: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

Müttergenesungswerk: Bei Kuren nicht kürzen

EX

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS PLÖN. Stationäre Mütter- und Mutter-Kind-Kuren sollten nicht von vier auf drei Wochen Dauer gekürzt werden. Das forderten Ärztinnen und Ärzte, die in Kureinrichtungen des Müttergenesungswerkes arbeiten, auf einer Tagung des Werkes Anfang Juni in Plön. Drei-Wochen-Kuren seien möglicherweise bei somatischen Indikationen ausreichend, "keineswegs aber bei psychosomatischen Erkrankungen und gravierenden psychosozialen Belastungen, wie sie in Müttergenesungskuren behandelt werden", heißt es in der Resolution der Ärzte. Angesichts wachsender sozialer und gesundheitlicher Belastung von Frauen und Kindern hätten kürzere Kuren "negative gesamtgesellschaftliche Folgen". Die Dauer von vier Wochen dürfe deshalb nicht eingeschränkt werden. EX

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote