ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2019Ausländische Berufsabschlüsse: 29 200 Anträge auf Gleichwertigkeitsprüfungen

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Ausländische Berufsabschlüsse: 29 200 Anträge auf Gleichwertigkeitsprüfungen

Dtsch Arztebl 2019; 116(51-52): A-2378 / B-1954 / C-1894

dpa; Maybaum, Thorsten

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Einen Antrag auf Gleichwertigkeitsprüfung haben 2018 mehr als 17 700 ausländische Ärzte und Pflegekräfte gestellt. Foto: amnaj/stock.adobe.com
Einen Antrag auf Gleichwertigkeitsprüfung haben 2018 mehr als 17 700 ausländische Ärzte und Pflegekräfte gestellt. Foto: amnaj/stock.adobe.com

Immer mehr Fachkräfte aus dem Ausland versuchen ihren Berufsabschluss in Deutschland anerkennen zu lassen, um in der Bundesrepublik zu arbeiten. Das geht aus dem Bericht zum Anerkennungsgesetz des Bundesinstituts für Berufsbildung (bibb) hervor, der kürzlich im Bundeskabinett verabschiedet wurde. Im vergangenen Jahr wurden demnach rund 29 200 Anträge auf Gleichwertigkeitsprüfungen gestellt. Das ist ein Anstieg um 16,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Rund 17 700 der Anträge kamen von Ärzten und Pflegekräften aus dem Ausland. Bei mehr als der Hälfte der Anträge (52,5 Prozent) sei eine volle Gleichwertigkeit zum deutschen Abschluss beschieden worden, heißt es in dem Bericht. In 2,3 Prozent der Fälle konnte keine Gleichwertigkeit festgestellt werden und in den übrigen Fällen eine teilweise Gleichwertigkeit oder es gab noch Prüfungsauflagen. In der Krankenpflege kamen die Anträge auf Gleichwertigkeitsprüfungen vor allem von Menschen mit Berufsabschlüssen aus Bosnien und Herzegowina, Serbien, den Philippinen, Albanien und Rumänien. Bei den Ärzten gab es die meisten Anträge aus Syrien, Rumänien, Ägypten sowie Österreich und Ungarn. In der Rangliste der Berufe folgen danach Physiotherapeuten, Kaufleute, Apotheker, Zahnärzte und Elektroniker. Die Zahl der Anträge bewegte sich in diesen Berufen jeweils im dreistelligen Bereich. dpa/may

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