ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2019Wissenschaftlicher Nachwuchs: Neues Graduiertenkolleg zur Diabetesforschung in Düsseldorf

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Wissenschaftlicher Nachwuchs: Neues Graduiertenkolleg zur Diabetesforschung in Düsseldorf

Dtsch Arztebl 2019; 116(51-52): A-2407 / B-1978 / C-1918

Hillienhof, Arne

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Schwerpunkt des neuen Kollegs ist die Erforschung der frühen Krankheitsentstehung von Diabetes. Foto: picture alliance/imageBROKER
Schwerpunkt des neuen Kollegs ist die Erforschung der frühen Krankheitsentstehung von Diabetes. Foto: picture alliance/imageBROKER

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert ein neues Graduiertenkolleg an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und dem Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ). Schwerpunkt des neuen Kollegs mit dem Namen „Vivid – In-vivo-Untersuchungen der frühen Entstehung des Typ-2-Diabetes“ sind die Faktoren und Mechanismen der frühen Krankheitsentstehung.

Im Rahmen von „Vivid“ werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Doktoranden der Naturwissenschaften und der Medizin gemeinsam an den frühen Ursachen der Diabetesentstehung forschen. Das Programm haben der Sprecher des Kollegs, Prof. Dr. rer. nat. Hadi Al-Hasani vom DDZ, und die stellvertretende Sprecherin Prof. Dr. med. Regina Ensenauer von der Kinderklinik am Universitätsklinikum Düsseldorf und dem Max-Rubner-Institut in Karlsruhe gemeinsam entwickelt.

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Die Promovierenden sind im Rahmen des Kollegs in eines von sieben interdisziplinär ausgerichteten und miteinander verzahnten Forschungsprojekten eingebunden. Sie sollen künftig aus verschiedenen Perspektiven untersuchen, wie genetische Einflüsse und Umweltfaktoren über die verschiedenen Lebensphasen hinweg zur Diabetesentstehung beitragen.

„Ein Graduiertenkolleg ist für junge Nachwuchswissenschaftler eine hervorragende Umgebung, um sich in einem anspruchsvollen Forschungsfeld zu qualifizieren“, sagte Prof. Dr. rer. nat. Peter Westhoff, Prorektor für Forschung und Transfer der Universität.

Die DFG finanziert das Vorhaben für viereinhalb Jahre mit insgesamt rund vier Millionen Euro. hil

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