ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2019Randnotiz: Helios mit Gault & Millau

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Randnotiz: Helios mit Gault & Millau

Dtsch Arztebl 2019; 116(51-52): A-2377 / B-1953 / C-1893

Maybaum, Thorsten

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Wer sich im kommenden Jahr in einem Helios-Krankenhaus zur Versorgung wiederfindet – freiwillig oder als Notfall – oder dort arbeitet, der darf sich jetzt schon auf einen fantastischen (Arbeits-)Aufenthalt freuen. Denn künftig erwarten Besucher und Personal kulinarische Gaumenfreuden. Wie Helios kürzlich mitteilte, arbeite man seit mehr als einem Jahr intensiv an dem „Kulinarik-Projekt“. Mit dabei sind demnach sechs Spitzenköche unter Leitung des Service-Experten Carsten Rath. Zugesagt haben bereits Nils Henkel aus dem Restaurant „Schwarzenstein“ in Johannisberg, das mit zwei Michelin-Sternen und 18 Punkten im Gault & Millau ausgezeichnet wurde, sowie Thomas Bühner, einem langjährigen 3-Sterne-Koch und selbstständigen Berater. Das Ziel des Projektes: ein neues gastronomisches Angebot zu entwickeln und die Speisenversorgung für die Patienten in den 86 Kliniken auf ein neues, exzellentes Niveau zu heben. Dabei sollen bis Ende 2020 zwölf neue Speisen kreiert werden, die auf den Lieblingsgerichten der Patienten basieren. Die Sterneköche sollen zudem auch neue vegetarische oder vegane Gerichte schaffen. Das Wohlbefinden der Patienten und Mitarbeiter sei für Helios „das Wichtigste“, hieß es auf Nachfrage. Man lege großen Wert auf ein herausragendes kulinarisches Erlebnis und eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Damit keine Missverständnisse aufkommen. Kostenfrei wird das nicht sein. Die Sterneküche werde „als Ergänzung“ angeboten, hieß es. Wie viel das einzelne Menü am Ende kostet, konnte Helios noch nicht sagen. Auch über die Gesamtkosten für das Projekt schweigt sich der Konzern aus.

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