ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2019Klimawandel: Bessere Zukunft
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Jetzt, wo das kollektive Bewusstsein für unsere bedrohte Umwelt und auch die eigene Verantwortung in Teilen der Bevölkerung weithin angekommen ist, möchte ich auf Probleme durch Verpackungsmüll bei Medikamenten aufmerksam machen. Das mag nicht besonders originell sein, erscheint mir aber durchaus angebracht.

Meine Frau und ich müssen derzeit etliches an Medikamenten einnehmen und sind entsetzt über die Müllmenge, die regelmäßig durch unseren Wochenbedarf an verordneten Arzneimitteln entsteht. Kann man nicht endlich Mittel und Wege finden, um durch geeignetes Material (Pappe, Metall oder Glas) und/oder Nutzung von Mehrwegsystemen zu einer weitgehenden Verminderung der Abfallmenge zu kommen? Ganz abgesehen davon haben vor allem Menschen mit alten und kranken Händen (z. B. bei Arthrose und rheumatischen Erkrankungen) größte Schwierigkeiten, überhaupt an ihre Tabletten heranzukommen, vor allem bei Blisterverpackung.

Auf eine bessere Zukunft!

Dr. med. Anno Diemer, 22559 Hamburg

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