ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2019Gebhard Hentschel: Berufspolitisch bestens vernetzt

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Gebhard Hentschel: Berufspolitisch bestens vernetzt

Dtsch Arztebl 2019; 116(51-52): A-2411 / B-1979 / C-1919

Bühring, Petra

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Gebhard Hentschel, Foto: DPtV
Gebhard Hentschel, Foto: DPtV

Die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) hat einen neuen Bundesvorsitzenden. Gebhardt Hentschel (58), Psychologischer Psychotherapeut (PP) und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut (KJP) aus Münster, löste Ende November Barbara Lubisch ab, die für diesen Posten nicht mehr kandidierte. Hentschel ist so lange bereits berufspolitisch aktiv, wie es das Psychotherapeutengesetz gibt: Mit dem Gesetz wurden PP und KJP 1999 in die vertragsärztliche Versorgung integriert. Er wollte sich „für einen freien Beruf in vernetzten Strukturen einsetzen“, sagt er auf die Frage nach den Gründen für sein langes Engagement.

Inzwischen ist Hentschel bestens vernetzt: Er ist unter anderem alternierender Vorsitzender des Beratenden Fachausschusses Psychotherapie der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Mitglied in der KBV-Ver­tre­ter­ver­samm­lung (VV) und der VV der KV Westfalen-Lippe, stellvertretendes Mitglied im Unterausschuss Psychotherapie des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses (G-BA) sowie Delegierter des Deutschen Psychotherapeutentags für die Landeskammer Nordrhein-Westfalen. Gespräche sind die Grundlage jeder Vernetzung und die lassen sich Hentschel zufolge besonders gut führen in dem Hotel in der Nähe von KBV und G-BA, das er immer aufsucht, wenn er in Berlin weilen muss. Doch auch die Nähe zur Basis und zu den Patienten will er sich bewahren, indem er im Schnitt noch zehn Therapiestunden in seiner Praxis in Münster übernimmt. Wenn der Psychotherapeut dann noch Zeit hat, fährt er ans Meer zum Segeln. Petra Bühring

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