ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2000Ende des deutschen BSE-Embargos in Sicht

SPEKTRUM: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

Ende des deutschen BSE-Embargos in Sicht

Dtsch Arztebl 2000; 97(6): A-288 / B-247 / C-231

Flintrop, Jens

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LNSLNS BERLIN. Das Bundeskabinett hat eine Verordnung des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­iums gebilligt, wonach britisches Rindfleisch bei ausdrücklicher Kennzeichnung wieder nach Deutschland eingeführt werden darf. Der Bundesrat muss der Verordnung noch zustimmen, was frühestens am 17. März geschehen könnte. Die Europäische Union hatte ihr BSE-Embargo bereits im August 1999 aufgehoben; Deutschland hat sich dem bislang nicht angeschlossen.
Die Verordnung sieht vor, dass britisches Rindfleisch nur dann in Deutschland in den Verkehr gebracht werden darf, "wenn es sehr weit reichende Schutzanforderungen erfüllt und gekennzeichnet ist". Jegliches britisches Rindfleisch muss demnach kenntlich gemacht werden. Dies gilt sowohl für frisch importierte Ware als auch für verarbeitetes Fleisch wie etwa Wurst. Britisches Fleisch soll mit einem sechseckigen Siegel und einer so genannten XEL-Nummer des Betriebes in Großbritannien oder Nordirland kenntlich gemacht werden. "Die Kennzeichnung ermöglicht es dem Verbraucher, selber zu entscheiden, ob er britisches Rindfleisch kaufen möchte oder nicht", sagte Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin Andrea Fischer, die mit einer Zustimmung der Bundesländer rechnet. JF
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