ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2000Deutsche streben nach „mehr Wahrhaftigkeit“

SPEKTRUM: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

Deutsche streben nach „mehr Wahrhaftigkeit“

Dtsch Arztebl 2000; 97(6): A-288 / B-247 / C-231

Klinkhammer, Gisela

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LNSLNS FRANKFURT/M. Die Deutschen neigen wieder mehr dazu, "ihr persönliches Zusammenleben enger, verträglicher, verantwortungsvoller und gefühlsintensiver zu gestalten". Das geht aus einer Erhebung des Sigmund-Freud-Instituts und der Universität Leipzig hervor, für die im Dezember 1999 jeweils tausend Ost- und Westdeutsche befragt wurden. Im Vergleich zur letzten Befragung 1994 werde eine neue soziale Offenheit angestrebt. Als bemerkenswert bezeichnete die Studie "eine erhöhte Beachtung von Wahrhaftigkeit und Ordnung in einem Augenblick, da die Skandale auf hoher Politikerebene massivste Empörung in der Bevölkerung auslösen". Die Deutschen sehen eher pessimistisch in die Zukunft. 74 Prozent der Ost- und 68 Prozent der Westdeutschen erwarten, dass das Leben für die nächste Generation schwieriger wird. 70 Prozent der Ost- und 56 Prozent der Westdeutschen gehen von steigender Arbeitslosigkeit aus. Dass die rot-grüne Koalition ihre Ziele verraten habe, meinen 43 Prozent der Ost- und 41 Prozent der Westdeutschen. Kli
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