ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2020Bernd Böttiger: Schüler können Leben retten

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Bernd Böttiger: Schüler können Leben retten

Dtsch Arztebl 2020; 117(1-2): A-37 / B-33 / C-33

Spielberg, Petra

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Bernd Böttiger, Foto: Uniklinik Köln
Bernd Böttiger, Foto: Uniklinik Köln

Prof. Dr. med. Bernd W. Böttiger, Mitglied im Vorstand der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und DIVI-Kongresspräsident, ist für seine internationale Zusammenarbeit im Bereich der Reanimationswissenschaften geehrt worden. Die Auszeichnung galt der „World Restart a Heart“-Initiative, durch die alleine in diesem und dem vergangenen Jahr 1,5 Millionen Laien in Wiederbelebungsmaßnahmen trainiert wurden. Ziel der Aktionen ist es, ein Bewusstsein für das Thema zu schaffen und weltweit möglichst viele Laien in Wiederbelebungsmaßnahmen zu schulen. Der Anästhesist, der zugleich Vorsitzender des Deutschen Rates für Wiederbelebung ist, setzt sich daher seit Jahren auch für einen verpflichtenden Reanimationsunterricht für Schüler ab der siebten Klasse ein. Bundesweit sollten jährlich zwei Unterrichtsstunden in Wiederbelebung gesetzlich verpflichtend sein, fordert der 61-Jährige. Auf diese Weise ließen sich jährlich schätzungsweise 10 000 Menschenleben zusätzlich retten, so Böttiger. Sein Ziel ist es, bis 2020 die Laienreanimationsquote von 30 auf 50 Prozent zu steigern.

Böttiger studierte Humanmedizin und Gesundheitsmanagement in Heidelberg. 2008 wurde er in Heidelberg zum ordentlichen Professor für Anästhesiologie ernannt. Er absolvierte Forschungsaufenthalte in Köln sowie in den USA. 2007 nahm er den Ruf zum Ordinarius für Anästhesiologie und Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin an der Universität Köln an. Petra Spielberg

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