ArchivDeutsches Ärzteblatt7/2000Psychotherapeuten bei Honorarverteilung nicht bevorzugt

SPEKTRUM: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

Psychotherapeuten bei Honorarverteilung nicht bevorzugt

Dtsch Arztebl 2000; 97(7): A-346 / B-280 / C-263

Bühring, Petra

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LNSLNS BERLIN. Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie seien in der Honorarverteilung gegenüber den Psychologischen Psychotherapeuten und den ausschließlich psychotherapeutisch tätigen Ärzten nicht benachteiligt. Das erklärte die Parlamentarische Staatssekretärin Christa Nikkels im Bundestag auf Anfrage der Abgeordneten Dr. Sabine Bergmann-Pohl (CDU/CSU). Das Bundessozialgericht (BSG) hatte in einem Urteil vom 25. August 1999 (Az.: B 6 KA 14/98 R und 17/98 R) Psychologischen und ärztlichen Psychotherapeuten, deren psychotherapeutischer Leistungsanteil mindestens 90 Prozent beträgt, einen Punktwert von zehn Pfennig zugesprochen. Die Leistungen müssen von den Krankenkassen genehmigt worden sein, das heißt nach Abschnitt G IV EBM-Ä abgerechnet werden. Das Urteil basiert auf der Zeitgebundenheit der Leistungen dieser Gruppe, die eine Punktwert-Senkung nicht - wie Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie - kompensieren könne. In einem Urteil vom 27. Januar (Az.: B 6 KA 4/99 R) macht das BSG bei der Berechnung der 90-Prozent-Grenze ärztlichen Psychotherapeuten ein Zugeständnis: Notfalldienste müssen nicht in die Berechnung einbezogen werden. Grundsätzlich hält das BSG an der Berechnung des Zehn-Pfennig-Punktwertes fest. pb
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