ArchivDeutsches Ärzteblatt5/2020Aurica Ritter: Neu an der Spitze der Medizinstudierenden

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Aurica Ritter: Neu an der Spitze der Medizinstudierenden

Dtsch Arztebl 2020; 117(5): A-219 / B-195 / C-191

Richter-Kuhlmann, Eva

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Aurica Ritter, Foto: privat
Aurica Ritter, Foto: privat

Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd) hat für das Jahr 2020 Aurica Ritter (25) zur Präsidentin gewählt. Die gebürtige Berlinerin studiert Medizin im 9. Fachsemester an der Justus-Liebig-Universität (JLU) in Gießen. Aktuell arbeitet sie während eines Freisemesters in Heidelberg an ihrer Dissertation im Bereich der Medizindidaktik.

Für ihr Amt als Präsidentin hat sie sich vorgenommen, die Ansichten der mehr als 85 000 Medizinstudierenden Deutschlands in die gesundheits- und hochschulpolitischen Debatten einzubringen. „Besonders liegen mir die Vertretung unserer Interessen in den Diskussionen rund um die Reform des Medizinstudiums – gerade auch im Hinblick auf den Arbeitsentwurf der neuen Approbationsordnung – am Herzen“, sagte sie dem Deutschen Ärzteblatt. Engagieren möchte sie sich zudem für die Etablierung digitaler Technologien im Gesundheitswesen sowie nachhaltiger Strukturen zur Sicherstellung einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung.

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Ein weiterer Arbeitsfokus stellt für Ritter die Arbeitskultur und Struktur der Studierendenvertretung dar. Erfahrungen diesbezüglich hat sie reichlich: seit 2017 enggiert sie sich in der Fachschaft Medizin der JLU Gießen, seit zwei Jahren in der bvmd. Dabei begleitete sie die Entwicklungen rund um den Masterplan Medizinstudium 2020 und den Überarbeitungsprozess des Nationalen Lernzielkatalogs Medizin (NKLM) sowie der Gegenstandskataloge. Im Mai 2019 wurde sie in den Vorstand der bvmd als Bundeskoordinatorin für Medizinische Ausbildung gewählt. Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann

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