ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2020Ambulante Weiterbildung: Durchschnittsalter der Ärzte sinkt

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Ambulante Weiterbildung: Durchschnittsalter der Ärzte sinkt

Dtsch Arztebl 2020; 117(6): A-232

Hillienhof, Arne

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Während 2015 noch 31 Prozent in Teilzeit beschäftigt waren, stieg der Anteil 2018 auf 41 Prozent. Foto: picture alliance/Phanie
Während 2015 noch 31 Prozent in Teilzeit beschäftigt waren, stieg der Anteil 2018 auf 41 Prozent. Foto: picture alliance/Phanie

Ärzte, die sich für eine ambulante Weiterbildung interessieren, werden immer jünger. Das geht aus dem Evaluationsbericht 2018 der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) hervor. Die KBV erwartet, dass ärztlicher Nachwuchs perspektivisch früher in die ambulante Versorgung einsteigen wird. Dem Bericht zufolge betrug das Durchschnittsalter der Ärzte in Weiterbildung (AiW) im allgemeinmedizinischen Bereich 2016 noch 40,3 Jahre. 2018 lag es bei 38,3 Jahren. Die Mediziner in der Weiterbildungsförderung der weiteren Facharztgruppen waren im Durchschnitt 35,2 Jahre alt – ein Jahr jünger als zum Förderstart 2016. „Das vor vier Jahren im V. Sozialgesetzbuch verankerte erweiterte Förderprogramm Weiterbildung zeigt somit Wirkung“, sagte der stellvertretende KBV-Vorstandsvorsitzende Dr. med. Stephan Hofmeister. Insgesamt ist die Zahl aller geförderten AiW gegenüber 2017 um 14,8 Prozent gestiegen. Darüber hinaus waren 2018 etwa 72 Prozent aller AiW weiblich. Hier zeigte sich im Vergleich zu den Vorjahren keine Veränderung. Dagegen setzte sich laut KBV der Trend zu immer mehr Teilzeitbeschäftigung fort. hil

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