SUPPLEMENT: Perspektiven der Pneumologie & Allergologie

Positive Ergebnisse für Nucala: Neue Hoffnung bei HES

Dtsch Arztebl 2020; 117(7): [34]

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Das Unternehmen GlaxoSmithKline plc (GSK) gab erste positive Ergebnisse der Zulassungsstudie zu Mepolizumab (Nucala) bei der Behandlung von Patienten mit Hypereosinophilem Syndrom (HES) bekannt. Damit ist Mepolizumab das erste Medikament, das eine Reduktion der HES-Schübe bei dieser seltenen Krankheit nachweisen kann. In der 32-wöchigen Phase-III-Studie wurde der primäre Endpunkt erreicht, es bestand ein signifikanter Unterschied gegenüber Placebo. Von den Patienten, die Mepolizumab zusätzlich zur Standardmedikation bekamen, erlitten 50 % weniger als in der Kontrollgruppe (56 % vs. 28 %; p = 0,002) einen Krankheitsschub, der sich in einer Verschlechterung der HES-Symptome oder des eosinophilen Schwellenwerts ausdrückte und eine Eskalation in der Therapie erforderlich macht. Dr. Hal Barron, Chief Scientific Officer und President, R&D, GSK, betonte: „Mepolizumab hat das Potenzial, die Behandlungslandschaft für Patienten mit HES zu verändern, einer komplexen und lähmenden Erkrankung, die bisher nur begrenzte Therapiemöglichkeiten hat.“ Sekundäre Endpunkte der Studie waren ebenfalls statistisch signifikant.

Quelle: GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG, www.gsk.com

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