SUPPLEMENT: Perspektiven der Pneumologie & Allergologie

Digitalisierung: Trends in der Pneumologie

Dtsch Arztebl 2020; 117(7): [30]; DOI: 10.3238/PersPneumo.2020.02.14.07

Häussermann, Sabine

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Die Digitalisierung bietet enorme Chancen, Patienten mit Atemwegserkrankungen zu schulen und ihnen zu helfen, ihre Therapie korrekt und effektiv anzuwenden. Bezogen auf die Güte der digitalen Inhalationshilfen ist der noch junge Markt etwas unübersichtlich.

Fotos: 3dkombinat, Y scentio/stock.adobe.com
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Wie in anderen Bereichen hält die Digitalisierung auch in der Pneumologie Einzug. Digitale Lösungen haben das Potenzial, Patienten stärker in den Therapieerfolg einzubinden und sie zu motivieren, sich kontinuierlich an die Empfehlungen des behandelnden Arztes zu halten – also die Adhärenz zu steigern. Der Artikel gibt einen Überblick über neue, digitale Produkte, die im Bereich der Pneumologie in Deutschland entweder bereits auf dem Markt sind oder dort bald zu finden sein werden. Es zeigen sich derzeit 4 deutlich erkennbare Trends:

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1. Elektronische Tagebücher für das Monitoring chronischer Erkrankungen wie Asthma und COPD – häufig in Form einer App.

2. Elektronisches Adhärenzmanagement durch eine App.

3. Add-ons für existierende Inhalationsgeräte, mit denen eine Elektronik von außen an das Inhalationsgerät angebracht wird, die mit einer App kommuniziert.

4. Sogenannte Smart Devices: Dabei handelt es sich um Inhalationsgeräte, die bereits Elektronik in sich verbaut haben und ebenfalls mit einer App kommunizieren.

Adhärenzmanagement für inhalative Medikamente: Im Falle einer Inhalationstherapie beinhaltet Adhärenz nicht nur die Einnahme der richtigen Medikation zur richtigen Zeit, sondern auch den richtigen Umgang mit dem Inhalationsgerät. Die korrekte Handhabung während der Inhalation mit dem Inhalator bestimmt die tatsächliche Medikamentendosis, die der Patient letztendlich inkorporiert.

Die WHO bezieht Adhärenz auch auf Ernährungsempfehlung, Lebensführung und sonstige Empfehlungen des behandelnden Arztes (1). Daher erweist es sich durchaus als sinnvoll, die Tagebuchfunktion einer App durch Adhärenzmanagement zu ergänzen.

Zudem zeigen unzählige Studien eine Korrelation zwischen fehlender Adhärenz und/oder dem falschen Gebrauch des Inhalators sowie mangelnden Behandlungserfolg. Ineffizienter Behandlungserfolg wiederrum verursacht erhöhte Mortalität und Krankenhauseinweisungen, höhere Kosten im Gesundheitssystem sowie eine geringere Lebensqualität und Arbeitsproduktivität von Patienten (211). Demgegenüber steht lediglich eine sehr geringe Anzahl an Studien, die eine Korrelation von Adhärenzmanagement mit verbessertem Behandlungserfolg aufzeigen (12).

Oft konnten diese Studien nicht reproduziert werden. Ein möglicher Grund dafür könnte sein, dass diese Studien nur an die Medikamenteneinnahme erinnern und eine bloße Erinnerung zur Medikamenteneinnahme im Fall inhalativer Medikamente nicht ausreicht. Einige publizierte Studien zeigen eine verbesserte Adhärenz im Sinne der Einnahmefrequenz, jedoch keinen verbesserten Behandlungserfolg (1315).

Es gibt 2 nennenswerte Studien, die sich mit dem Adhärenzmanagement, aber darüber hinaus auch mit der Schulung von Patienten intensiver auseinandergesetzt haben. Morton et al. (16) führten eine Studie mit Kindern durch, deren Asthmasymptom-Score auf unkontrolliertes Asthma hinwies. Der Kontrollarm bekam ein Smart Device, das an die Inhalation erinnerte, der Interventionsarm hingegen ein Smart Device, das nicht nur erinnerte, sondern auch Feedback zum Inhalationsmanöver gab. Beide Studienarme wurden regelmäßig geschult.

Kinder im Interventionsarm benötigten signifikant weniger orale Steroide als die Kinder im Kontrollarm. Sulaiman et al. (17) zeigten, dass Patienten mit unkontrolliertem Asthma – verglichen mit einer Kontrollgruppe, die lediglich geschult wurde – von einem direkten Feedback zu ihrem Inhalationsmanöver profitierten. In der Gruppe mit Feedback zur Inhalation verbesserte sich der Zustand bei 38 % der Patienten, und ihr Asthma blieb entweder stabil oder ihr Asthmasymptom-Score verbesserte sich.

In den folgenden digitalen Produkten wird Adhärenzmanagement oft nur als Erinnerungsfunktion interpretiert, was bei inhalativen Medikamenten jedoch als unzureichend anzusehen ist.

Elektronische Tagebücher

Elektronische Tagebücher geben Patienten die Möglichkeit, ihre Symptome, Medikation und ihren Krankheitsverlauf in einfacher Form auf dem Smartphone zu dokumentieren. Im besten Fall können Hilfsmittel wie Schrittzähler und Peak-Flow-Meter eingebunden werden, sodass die in der App gesammelten Daten einen guten Überblick über die Gesamtverfassung der Patienten verschaffen.

Vorteile im Vergleich zum Papiertagebuch sind insbesondere die besseren Darstellungsmöglichkeiten, die Teilbarkeit der Daten mit Ärzten und Angehörigen und – im besten Fall – die erleichterte Eingabe. Vielen Patienten helfen diese Apps stark beim Monitoring ihres Krankheitsverlaufs und Therapieerfolgs.

Einige der Apps mit Tagebuchfunktion bieten auch eine Erinnerungsfunktion, um an die Einnahme der Medikamente zu erinnern.

Ein Beispiel für eine Tagebuch-App ist SaniQ Asthma. Sie unterstützt die Behandlung von Asthma oder COPD durch Erinnerungen an die Medikamenteneinnahme und Messungen der Symptome und stellt diese in einem elektronischen Tagebuch dar. Außerdem erlaubt die App, die gesammelten Werte als PDF-Dokument an den behandelnden Arzt weiterzuleiten. Zusätzlich gibt sie Pollenfluginformationen. Eine weitere Tagebuch-App ist der digitale Asthma-Helfer BreazyTrack. Diese App speichert Medikamente und Symptome und bietet nun ebenfalls eine Reportfunktion. Sie besticht durch eine sehr ansprechende Oberfläche.

Elektronisches Adhärenzmanagement: Im besten Fall sollte das Adhärenzmanagement bei der Inhalationstherapie nicht auf die reine Erinnerung an die Medikamenteneinnahme reduziert, sondern auch die korrekte Einnahme beziehungsweise Inhalation miteinbezogen werden. Die Smartphoneapp Kata® wurde zum Beispiel speziell für die Behandlung chronischer Atemwegserkrankungen entwickelt. Mithilfe von künstlicher Intelligenz wird eine Verbesserung bei der Inhalationsbehandlung pneumologischer Erkrankungen ermöglicht.

Die App leitet die Anwender auf einfache und verständliche Weise an, richtig zu inhalieren. Sie verfügt über eine Erinnerungsfunktion und bewertet, ob sie die einzelnen Schritte ihres Inhalationsvorgangs so abgeschlossen wurden, dass der Wirkstoff bestmöglich die Lunge erreichen kann. Eine Rückmeldung, wie erfolgreich eine Inhalationsanwendung war, erfolgt per Text und Bild. Zur Dokumentation werden alle personenbezogenen Daten anonymisiert.

Foto: VisionHealth
Foto: VisionHealth

Die digitalen Technologien helfen den Betroffenen bei der verbesserten Handhabung von Dosieraerosolen und bald auch von allen gängigen Inhalationsgeräten im Rahmen ihrer Inhalationstherapie. Wirkstoff- beziehungsweise Medikamentengabe können dabei deutlich optimiert und Behandlungs- und Therapieerfolge signifikant verbessert werden.

Hardware-Add-ons für Inhalationsgeräte mit zugehöriger App

Zusätzlich zu reinen App-Lösungen können auf den Inhalator aufsteckbare Add-ons die Adhärenz der Patienten verbessern. Solche Systeme werden allerdings derzeit noch nicht auf dem deutschen Markt angeboten.

Produkte wie PropellerHealth, Adherium und Cohero bieten Add-ons, die den Auslösevorgang des Inhalationsgerätes aufzeichnen. Darüber hinaus wird jedoch keinerlei Information über die Orientierung des Inhalationsgerätes oder die Handhabung für eine korrekte Bereitstellung der Dosis geboten. Auch das Inhalationsmanöver wird nicht aufgezeichnet, wodurch letzten Endes auch kein detailliertes Feedback möglich ist.

Das erste dieser Systeme, das voraussichtlich auf dem deutschen Markt verfügbar sein wird, ist die Lösung von PropellerHealth. Sie bietet Add-ons sowohl für Dosieraerosole, den Respimat, Ellipta und Breezhaler an. Das Add-on wird auf den Inhalator aufgesetzt und sendet die Häufigkeit des Gebrauchs an eine App, die die Daten aufzeichnet und zusätzlich an die Inhalation erinnert.

Ein weiteres Smart-Add-on hat die Firma Amiko entwickelt: Unter dem Namen RespiPro werden Add-ons für 5 Inhalationsgeräte angeboten: Dosieraerosole, Nexthaler, Breezhaler, Novolizer und Klickhaler. Die Geräte werden via Bluetooth mit dem Smartphone verbunden und speichern die Häufigkeit des Gebrauch des Inhalators. Darüber hinaus wird auch die Dauer des Inhalationsvorgangs, der Inspirationsfluss, das Lademanöver und die Orientierung des Device aufgezeichnet. Damit ist RespiPro in der Lage, detailliert Feedback zum Gebrauch der Geräte zu geben. Dies allerdings erst dann, wenn die Daten auf das Smartphone übertragen wurden. Die dazugehörige App gibt Informationen zur Therapietreue, zur Effektivität der Inhalation und zum Krankheitsverlauf mithilfe einer Tagebuchfunktion. RespiPro ist noch nicht auf dem deutschen Markt erhältlich und befindet sich im Moment noch in klinischen Projekten und der Erprobung.

Smart Inhaler mit zugehöriger App

Derzeit gibt es nur ein als Smart-Inhaler-klassifizierbares Device, und dieses auch lediglich auf dem US-amerikanischen Markt: der ProAir Digihaler von Teva mit dem Pulver-Wirkstoff Salbutamol. Der Inhalator zeichnet auf, wenn der Patient das Inhalationsgerät nutzt. Die Aufzeichnung geht nicht über jenes der Add-ons hinaus, da weder die Orientierung des Inhalers noch das Atemmuster aufgezeichnet werden.

Dies könnte allerdings Probleme hervorrufen, da das Pulvergerät einem MDI zum Verwechseln ähnlich sieht. Wenn Patienten das Gerät vor der Inhalation versehentlich, wie bei einem MDI gelernt, schütteln, wird die Dosis herausgeschüttelt. Der ProAir Digihaler bietet eine dazugehörige App, die die Häufigkeit des Gebrauchs des Gerätes nach Datenübertragung darstellt.

Fazit

  • Die Digitalisierung bietet große Chancen, Patienten zu schulen und ihnen zu helfen, ihre Therapie korrekt und effektiv anzuwenden.
  • Darüber hinaus bekommt der behandelnde Arzt ein weiteres Werkzeug in die Hand, um die Therapie des Patienten besser einstellen zu können.
  • Bezogen auf die Güte der digitalen Inhalationshilfen ist der noch junge Markt etwas unübersichtlich. Qualitätssiegel wie jenes der Deutschen Atemwegsliga sind jedoch als Orientierungshilfe äußerst hilfreich.
  • Europäische Lösungen wie SaniQ, BreazyTrack, Kata® und RespiPro unterliegen zudem den strengen europäischen Datenschutzbestimmungen (DSGVO) und sind somit auch in dieser Hinsicht als vertrauenswürdig einzustufen.

DOI: 10.3238/PersPneumo.2020.02.14.07

Dr. Sabine Häussermann (PhD)
CEO VisionHealth GmbH, Garching

Interessenkonflikt: Die Autorin ist CEO der Firma VisionHealth und hält Aktien und Patente dieses Unternehmens. Die Firma VisionHealth entwickelt und vermarktet die Gesundheits-App Kata®.

Literatur im Internet:
www.aerzteblatt.de/lit0720

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