ArchivDeutsches Ärzteblatt7/2020Alexander Eggermont: Pionier der modernen Onkologie

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Alexander Eggermont: Pionier der modernen Onkologie

Dtsch Arztebl 2020; 117(7): A-345 / B-301 / C-289

Korzilius, Heike

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Alexander Eggermont, Foto: privat
Alexander Eggermont, Foto: privat

Der Onkochirurg und Krebsforscher Prof. Dr. Dr. h. c. Alexander Eggermont wurde am 4. Februar, dem Weltkrebstag, mit dem Deutsche Krebshilfe Preis 2019 geehrt. Die mit 15 000 Euro dotierte Auszeichnung erhielt der Niederländer für sein „wegweisendes Engagement“ zur Verbesserung der interdisziplinären onkologischen Versorgungsstrukturen und den Aufbau von Onkologischen Spitzenzentren in Deutschland, wie die Deutsche Krebshilfe mitteilte, die die Zentrenbildung finanziell fördert. Eggermont ist seit der Gründung im Jahr 2007 Vorsitzender der internationalen Gutachterkommission, die die Spitzenzentren ermittelt und regelmäßig überprüft.

Der als Pionier der modernen Onkologie gewürdigte 67-Jährige ist seit Anfang des Jahres wissenschaftlicher Direktor des Princess Máxima Zentrums für Pädiatrische Onkologie im niederländischen Utrecht. Außerdem hat er einen Lehrstuhl für Onkologie an der Universität Paris-Süd inne. Von 2010 bis 2019 war Eggermont Generaldirektor des größten europäischen Zentrums für Krebsforschung und Krebstherapie Gustave Rousy in Villejuif bei Paris.

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Geboren ist Eggermont in Amsterdam, wo er auch Medizin studierte. Nach der chirurgischen Weiterbildung in Rotterdam spezialisierte er sich auf die Behandlung von Haut- und Weichteiltumoren, die Tumorimmunologie, in der er auch promovierte, sowie die Arzneimittelentwicklung. Er war unter anderem Präsident der European Academy of Cancer Sciences sowie des Cancer Core Europe und wurde mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet. Heike Korzilius

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