ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2020Praktisches Jahr: Ruf nach Aufwandsentschädigung

AKTUELL

Praktisches Jahr: Ruf nach Aufwandsentschädigung

Hillienhof, Arne

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Ob PJler eine Aufwandsentschädigung erhalten, liegt an der jeweiligen Klinik. Foto: dpa
Ob PJler eine Aufwandsentschädigung erhalten, liegt an der jeweiligen Klinik. Foto: dpa

Medizinstudierende im Praktischen Jahr (PJ) sollten einen Rechtsanspruch darauf haben, dass die Krankenhäuser, in denen sie arbeiten und lernen, ihnen eine Aufwandsentschädigung bezahlen. Das fordern die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) und der Sprecherrat der Medizinstudierenden im Marburger Bund (MB). Eine bundesweit geregelte Mindestaufwandsentschädigung nach BAföG-Höchstsatz sei überfällig. „Wir wollen nicht neben einem Vollzeit-PJ noch zusätzlich Geld verdienen müssen, um über die Runden zu kommen“, sagte Philipp Schiller, Vorsitzender des Sprecherrates der MB-Medizinstudierenden. „Nur mit einer ausreichenden finanziellen Absicherung sind die Studierenden zeitlich und mental in der Lage, sich auf den Lernfortschritt und die hochwertige Patientenversorgung in diesem essenziellen Studienabschnitt zu konzentrieren“, betonte bvmd-Präsidentin Aurica Ritter. Notwendig sei eine existenzsichernde Geldleistung überall dort, wo Medizinstudierende ihr PJ ableisteten, hieß es. bvmd und MB riefen das Bundesministerium für Gesundheit auf, den Reformentwurf zur ärztlichen Approbationsordnung anzupassen. Auch der Deutsche Ärztetag hatte sich wiederholt für eine PJ-Aufwandsentschädigung ausgesprochen. hil

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema