ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2020Antibiotika-Kampagne: Medizin und Design gehen Symbiose ein

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Antibiotika-Kampagne: Medizin und Design gehen Symbiose ein

Hillienhof, Arne

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Ärztinnen und Ärzte des Instituts für Allgemeinmedizin der Universität Rostock, Studierende des Diplom-Studiengangs Kommunikationsdesign und Medien der Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar und weitere Projektpartner haben eine neue Kampagne „Weniger Antibiotika …“ vorgestellt. Sie umfasst neben einem Slogan und einer Website auch die Symbolfigur „Hatschi“ sowie ein Ausmalheft, einen Comic, ein Magazin, Faltblätter und Plakate.

Angaben der Universität Rostock zufolge haben die Studierenden gleich zu Beginn ihrer Arbeit am Projekt nach der Analyse und Zieldefinition den Claim „Weniger Antibiotika …“ entwickelt. Auf der Webseite wird unter anderem der Unterschied zwischen Bakterien und Viren, das Resultat „multiresistente Bakterien“ bei übermäßiger Einnahme von Antibiotika sowie Alternativen und Notwendigkeiten des Medikaments thematisiert.

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Die Studierenden der Hochschule Wismar beschäftigten sich mit verschiedenen Aspekten des Themas – auch mit dem Gebrauch von Antibiotika in der Fleischindustrie – und bereiteten sie zielgruppengerecht in einfacher Sprache anhand von verschiedenen Medien auf. Das Kommunikationsziel ist laut den Projektpartnern eine aufgeklärte Bevölkerung, weniger Patientinnen und Patienten mit Atemwegsinfekten und ein reduzierter Antibiotikagebrauch. Das Bundesministerium für Gesundheit hat die Arbeiten mit insgesamt rund 1,2 Millionen Euro gefördert. Projektpartner waren neben dem Institut für Allgemeinmedizin Rostock auch das aQua-Institut Göttingen und das Universitätsklinikum Heidelberg. Arztpraxen können das Material kostenfrei über die Kampagnenwebseite bestellen. hil

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