ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2020Unikliniken Leipzig und Jena: Gemeinsames Spitzenzentrum geplant

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Unikliniken Leipzig und Jena: Gemeinsames Spitzenzentrum geplant

Dtsch Arztebl 2020; 117(9): A-453

Hillienhof, Arne

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Foto: Stefan Straube/UKL
Foto: Stefan Straube/UKL

Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) und das Universitätsklinikum Jena (UKJ) wollen ihre Kräfte bündeln und sich gemeinsam von der Deutschen Krebshilfe als Comprehensive Cancer Center (CCC) zertifizieren lassen. „Im Moment sehen wir sehr große Fortschritte bei Diagnosen und Behandlungsmöglichkeiten von Krebs. Das muss gebündelt und in die Versorgung der Patienten in Stadt und Land übertragen werden“, sagte Prof. Dr. med. Florian Lordick, Direktor des Universitären Krebszentrums Leipzig. „Unser Ziel ist es, dass Krebspatienten, die aus dem ländlichen Raum stammen, die gleichen Behandlungschancen haben wie solche, die an einem Uniklinikum behandelt werden“, betonte Prof. Dr. med. Andreas Hochhaus, Sprecher des UniversitätsTumorCentrums Jena und Präsident des Deutschen Krebskongresses 2020. In die Zusammenarbeit wollen beide Universitätskliniken ihre jeweiligen regionalen Partner einbringen. So soll ein Netzwerk aus 80 Partnern entstehen, unter anderem Krankenhäuser, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Medizinische Versorgungszentren, Reha-, Hospiz- und Palliativdienste sowie andere Krebszentren. Die Kooperation soll zudem Forschende, Lehrende und Behandelnde zusammenbringen, um Kompetenzen zu bündeln und gemeinsame Projekte und Aktionen zu ermöglichen. Auch bei der Ausbildung von Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Fachärzten planen die Partner gemeinsame Veranstaltungen. Die beiden Universitätskliniken streben die Zertifizierung zum CCC für das Jahr 2021 an. hil

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