ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2000Gerontologie: Angehörige mit einbeziehen

SPEKTRUM: Leserbriefe

Gerontologie: Angehörige mit einbeziehen

Dtsch Arztebl 2000; 97(8): A-420 / B-340 / C-318

Isermann, Horst

Zu dem Beitrag "Interdisziplinäre Probleme und Aufgaben" von Prof. Dr. med. Hans-Joachim Wagner in Heft 47/1999:
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LNSLNS . . . Ergänzen möchte ich, dass unter einer unzureichenden Pflege nicht nur die alten Menschen leiden, sondern auch deren Angehörige, die ihre Mütter, Väter oder andere Verwandte zu Hause oder in Heimen ganz pflegen oder mitpflegen, sie beraten und begleiten. Wie schwer ist es für Angehörige, wenn sie erleben, dass die von ihnen betreuten Personen nicht die erforderliche Pflege und Zuwendung und von Ärzten nicht genügend Aufmerksamkeit erhalten. Viele Angehörige haben Hemmungen, auf ein Fehlverhalten der Pflegepersonen hinzuweisen, weil sie Nachteile für ihre zu betreuenden Personen befürchten. Wenn es um die Planung und Organisation der Betreuung und Versorgung alter Menschen geht, sollten auch die Angehörigen mit einbezogen werden. Angehörige sind als Kooperationspartner und nicht als Störfaktoren im Pflegeteam zu verstehen.
Dr. med. Horst Isermann, Leipziger Straße 52 A, 27356 Rotenburg
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