ArchivDeutsches Ärzteblatt10/2020Geriatrie: Pocketleitlinie zur Harninkontinenz bei älteren Patienten

MANAGEMENT

Geriatrie: Pocketleitlinie zur Harninkontinenz bei älteren Patienten

Dtsch Arztebl 2020; 117(10): A-514 / B-442

Hillienhof, Arne

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Foto: aine/stock.adobe.com
Foto: aine/stock.adobe.com

Die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) hat eine Kurzfassung ihrer S2e-Leitlinie „Harninkontinenz bei geriatrischen Patienten, Diagnostik und Therapie“ herausgegeben.

Die interdisziplinäre DGG-Arbeitsgruppe „Inkontinenz“ unter der Leitung von Prof. Dr. med. Andreas Wiedemann hatte die Langfassung der Leitlinie erstmals 2005 veröffentlicht und seither regelmäßig aktualisiert. Basis der neuen Kurzfassung ist die Version der Leitlinie vom September 2019.

Anzeige

Die Pocketleitlinie gibt gezielte Handlungsempfehlungen im Umgang mit dem Tabuthema Inkontinenz. Sie enthält zu diesem Zweck alle aktuellen Handlungsempfehlungen im Umgang mit dem Thema Inkontinenz mit Angabe der Evidenz. „Der Anwender weiß, worauf die jeweilige Empfehlung beruht und wie stark sie ist“, so Wiedemann.

An der Leitlinie und deren Kurzfassung hat ein interdisziplinäres Team aus Geriatern und Urologen gearbeitet, die sowohl klinisch als auch niedergelassen tätig sind. Rund 500 Studien haben sie dafür gesammelt, gesichtet und im Hinblick auf Anwendungspotenziale für ältere Patientinnen und Patienten mit Harninkontinenz bewertet.

Die Leitlinie wurde von den Mitgliedern der AG Inkontinenz nach eigenen Angaben neutral, unabhängig und ohne Finanzierung oder Aufwandsentschädigung von dritter Seite erstellt. hil

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.