ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2000Heftkritik: Schau einmal an - die Ärzten haben aber Geld

SPEKTRUM: Leserbriefe

Heftkritik: Schau einmal an - die Ärzten haben aber Geld

Dtsch Arztebl 2000; 97(8): A-420 / B-340 / C-318

Runge, Hans

Zu dem Reise-Bericht über Kreuzfahrten "Paradies im Eis" in Heft 3/2000:
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LNSLNS Während auf den ersten Seiten des Ärzteblattes lautstark Klage erhoben wird über den Rückgang der Vergütung der Ärzte, finden sich (im Reiseteil) wieder einmal Angebote für Kreuzfahrten unter anderem nach Alaska und Amazonas für 10 000 bis 12 000 DM. Dabei werden Kolonien von Pinguinen in leuchtenden Farben geschildert und berichtet, dass eine Gruppe von Ärzten fragt, wo es das nächste Mal hingeht. "Ich bin dabei!"
Ich frage mich, wie finanzieren die Kollegen diese Reisen, wenn es vielen Ärzten so schlecht geht, dass sogar Praxisschließungen denk bar sind? Ich war 36 Jahre als niedergelassener Nervenarzt tätig und kann nur sagen, dass ich mir bei meiner großen Familie eine derartig kostspielige Kreuzfahrt nie leisten konnte. Ich meine, dass es auch nicht gerade geschickt ist, von der Kreuzfahrervereinigung Deutscher Ärzte für solche Unternehmungen öffentlich zu werben. Da müssen unbefangene Leute doch sagen: Schau einmal an . . . Die Ärzte haben aber Geld!
Dr. med. Hans Runge, Am Hohen Tore 4A, 38118 Braunschweig
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