ArchivDeutsches Ärzteblatt10/2020Bionik: Flexible Komponenten für Roboter in der Entwicklung

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Bionik: Flexible Komponenten für Roboter in der Entwicklung

Dtsch Arztebl 2020; 117(10): A-510 / B-438

dpa

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Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Dresden arbeiten an „sensiblen“ Robotern, die später beispielsweise empfindliche Früchte ernten, in schwierigem Gelände agieren oder Aufgaben in der Pflege übernehmen können. Ein entsprechendes Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit zwei Millionen Euro gefördert, wie die Universität mitteilte. In den nächsten sechs Jahren werde man damit an flexiblen Materialien, Fertigungsverfahren und komplexen bionischen Robotersystemen arbeiten.Laut TU werden konventionelle Roboter aus steifen Komponenten auf der Basis von Halbleiter-Technologien gebaut und können bereits komplexe Bewegungen oder Prozesse realisieren. Es steige aber der Bedarf nach mehr Flexibilität und Anpassungsfähigkeit.

„Flexible Robotersysteme werden vollkommen neue Anwendungsmöglichkeiten eröffnen, die uns heute noch undenkbar erscheinen“, sagte Ernst-Friedrich Markus Henke, Gruppenleiter an der Professur für Mikrosysteme. Bei dem Projekt arbeiten die Dresdner mit Kolleginnen und Kollegen aus Neuseeland zusammen.

Die Roboter sollen in der Lage sein, sich auf veränderte Bedingungen einzustellen und eine Zusammenarbeit mit menschlichen Kollegen ermöglichen, hieß es.

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Bionische Roboter aus flexiblen Materialien wie Polymeren und Kohlenstoff könnten zum Beispiel beim Erkunden in Katastrophenfällen oder bei der Ernte arbeiten. Auch in der Medizintechnik seien Anwendungen denkbar, etwa bei „intelligenten“ Prothesenteilen oder Medikamenten-Pumpen. dpa

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