ArchivDeutsches Ärzteblatt10/2020Arzneimittelallergien: BfArM forscht an besseren Nachweisen

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Arzneimittelallergien: BfArM forscht an besseren Nachweisen

Dtsch Arztebl 2020; 117(10): A-472

Hillienhof, Arne

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Das Forschungsprojekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert. Foto: mauritius images
Das Forschungsprojekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert. Foto: mauritius images

Wissenschaftler des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) forschen daran, Arzneimittelallergien leichter nachzuweisen. Das Institut arbeitet dabei eng mit der Klinik für Dermatologie und Allergologie der Uniklinik Aachen, der Life & Brain GmbH Bonn sowie dem Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften zusammen. „Arzneimittelallergien sind eine besonders relevante Allergieform, deren Häufigkeit durch den demografischen Wandel wahrscheinlich weiter zunehmen wird“, hieß es aus dem BfArM. Allerdings ließen sich Allergien auf Arzneimittel derzeit nur schwer nachweisen. Bisherige Diagnoseverfahren wie Hauttestungen seien aufwendig und oftmals nur für wenige Wirkstoffe geeignet. Außerdem könne es bei der Testung von Arzneimittelallergien in seltenen Fällen auch zu schweren allergischen Reaktionen kommen. Das Forschungsprojekt INA (In-vitro-Nachweis Arzneimittelallergie) setzt daher auf eine Labormethode: Die Zielzellen allergischer Personen werden dabei mit dem betreffenden Arzneimittel zusammengebracht. Im Anschluss analysieren die Wissenschaftler die Gen- und Proteinexpression der Zellen. So wollen sie ermitteln, ob die Zellen auf das betreffende Arzneimittel im Sinne einer allergischen Reaktion ansprechen. hil

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