ArchivDeutsches Ärzteblatt PP3/2020Psychotherapeuten: Höhere Zuschläge für Personalkosten

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Psychotherapeuten: Höhere Zuschläge für Personalkosten

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Die Strukturzuschläge für Psychotherapiepraxen erhöhen sich um 4,3 Prozent. Foto: iStockphoto/g-stockstudio
Die Strukturzuschläge für Psychotherapiepraxen erhöhen sich um 4,3 Prozent. Foto: iStockphoto/g-stockstudio

Die Strukturzuschläge zur Deckung von Personalkosten in psychotherapeutischen Praxen werden rückwirkend zum 1. Januar 2020 erhöht. Das hat der Bewertungsausschuss entschieden. Sie würden damit an die gestiegenen Gehälter für Medizinische Fachangestellte angepasst, wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) mitteilte. Hintergrund ist eine Entscheidung des Bundessozialgerichts von 2017, wonach die für die Strukturzuschläge zugrunde gelegten Personalkosten nach Tarifänderungen zeitnah angepasst werden müssen. Psychotherapeuten sollen einen Zuschlag zu ihren Leistungen erhalten, wenn sie im Quartal eine bestimmte Mindestpunktzahl von antrags- und genehmigungspflichtigen Leistungen, psychotherapeutischen Sprechstunden, Akutbehandlungen und bestimmter neuropsychologischer Leistungen abgerechnet haben. Damit soll gut ausgelasteten Praxen ermöglicht werden, eine Halbtagskraft zur Praxisorganisation zu beschäftigen. Nach dem Beschluss steigen die Zuschläge laut KBV um etwa 4,3 Prozent. So werden die Bewertungen des Zuschlags für die Einzeltherapie um sieben Punkte und für die Gruppentherapie um drei Punkte erhöht. Der Zuschlag für die Sprechstunde und Akutbehandlung steigt um vier Punkte. EB

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