ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2020Rentenversicherung: Aufwendungen für Rehabilitation gestiegen

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Rentenversicherung: Aufwendungen für Rehabilitation gestiegen

Dtsch Arztebl 2020; 117(11): A-524 / B-450

Hillienhof, Arne

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Durch medizinische Rehabilitation sollen Arbeitnehmer länger berufstätig bleiben können. Foto: Halfpoint/stock.adobe.com
Durch medizinische Rehabilitation sollen Arbeitnehmer länger berufstätig bleiben können. Foto: Halfpoint/stock.adobe.com

Die Deutsche Rentenversicherung hat 2018 rund 6,76 Milliarden Euro für Rehabilitation ausgegeben. Dies entspricht einer Steigerungsrate von 3,2 Prozent von 2017 auf 2018. Dies geht aus dem neuen Reha-Bericht 2019 der Deutschen Rentenversicherung hervor. „Damit blieb die Rentenversicherung wieder im Rahmen des Budgets, das ihr für Reha-Leistungen gesetzlich vorgegeben ist und für 2018 auf 6,928 Milliarden Euro festgesetzt wurde“, betonen die Autoren. Die direkten Behandlungskosten für eine einzelne stationäre medizinische Rehabilitation bei körperlichen Erkrankungen betrugen im Jahr 2018 im Schnitt 3 112 Euro. Ambulant erbrachte Reha-Leistungen bei körperlichen Erkrankungen kosteten durchschnittlich 1 828 Euro. Bei psychischen oder Abhängigkeitserkrankungen lagen die mittleren Kosten mit 7 193 Euro pro stationärer Rehabilitation deutlich höher, was sich laut dem Bericht durch ihre längere Dauer, vor allem bei Suchterkrankungen, erklärt. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die eine Reha-Maßnahme in Anspruch genommen haben, schwankte in den vergangenen Jahren. Während die Zahl der medizinischen Rehabilitationen von 2006 bis 2008 anstieg, setzte danach ein deutlicher Rückgang ein. In den vergangenen Jahren habe es zwar bis 2018 einen Anstieg auf 32 755 Rehabilitationen gegeben. Die Zahl liege aber immer noch um zehn Prozent niedriger als 2006. Grund seien im Wesentlichen demografische Schwankungen, hieß es. hil

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