ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2020Hans-Ulrich Holtherm: Neu im Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium

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Hans-Ulrich Holtherm: Neu im Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium

Beerheide, Rebecca

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Hans-Ulrich Holtherm, Foto: Bundeswehr
Hans-Ulrich Holtherm, Foto: Bundeswehr

Seit dem 1. März leitet Generalarzt Dr. med. Hans-Ulrich Holtherm (55) die im Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium (BMG) neu geschaffene Abteilung 6 „Gesundheitsschutz, Gesundheitssicherheit, Nachhaltigkeit“. In der Abteilung gibt es zwei Unterabteilungen mit jeweils fünf Fachreferaten, dazu zählen Referate zum nationalen und internationalen Krisenmanagement.

„Dr. Hans-Ulrich Holtherm verbindet durch seine langjährigen Erfahrungen die Themen Gesundheit und Sicherheit‎ im gesamtgesellschaftlichen Ansatz und ist daher Sinnbild für die neue Abteilung 6“, heißt es zur Personalie aus dem Ministerium. Der Kommandeur und Ärztliche Direktor des Bundeswehrkrankenhauses Ulm, bei dem er seinen Dienst erst im Januar 2020 antrat, sei Experte in Fragen des öffentlichen Gesundheitsdienstes im Inland sowie durch Erfahrungen mit der Bundeswehr im Ausland auch „sachkundig in der Krisenreaktion und -prävention“, so das BMG. Die Gründung dieser neuen Abteilung wurde schon 2019 beschlossen.

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Holtherm war bei Auslandseinsätzen im Irak, Afghanistan, im Kongo, in Dschibuti und im Kosovo. Der Generalarzt war bereits 2009 im Zuge der H1N1-Pandemie von der Bundeswehr abgeordnet in das BMG und gehörte auch 2014 dem ressortübergreifenden Ebola-Krisenstab an. 1964 in Rheine geboren, trat er 1983 in die Bundeswehr ein und studierte als Sanitätsoffiziersanwärter in Münster Humanmedizin. Er ist Allgemeinmediziner, Facharzt für Öffentliches Gesundheitswesen mit Zusatzqualifikationen in Tropen-, Flug- und Betriebsmedizin. Rebecca Beerheide

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