ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2020Elektronische Gesundheitskarte: Ärzte testen erste medizinische Anwendungen

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Elektronische Gesundheitskarte: Ärzte testen erste medizinische Anwendungen

Maybaum, Thorsten

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An dem Feldtest nehmen in Ahaus, Bielefeld, Bochum und Münster 74 Praxen, eine Notfalldienstpraxis, 15 Apotheken und ein Krankenhaus teil. Foto: contrastwerkstatt/stock.adobe.com
An dem Feldtest nehmen in Ahaus, Bielefeld, Bochum und Münster 74 Praxen, eine Notfalldienstpraxis, 15 Apotheken und ein Krankenhaus teil. Foto: contrastwerkstatt/stock.adobe.com

Mit dem Notfalldatenmanagement und dem elektronischen Medikationsplan werden die ersten medizinischen Anwendungen auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) in westfälisch-lippischen Arztpraxen erprobt. Das haben die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL), die Betreibergesellschaft der Tele­ma­tik­infra­struk­tur (TI) Gematik und die CompuGroup Medical Deutschland AG (CGM) mitgeteilt. KVWL-Vorstandsmitglied Thomas Müller sprach von einem „Meilenstein“ für die Weiterentwicklung der TI. Er freue sich, dass mehr als 70 Praxen aus der Region an dem Feldtest beteiligt seien. Müller betonte, die Praxen erhielten die Chance, die Anwendungen auf ihre Funktionalität im Praxisbetrieb zu testen und sie im Sinne von Ärzten, Psychotherapeuten und Patienten weiterzuentwickeln. Bisher können Ärzte und Psychotherapeuten nur einen Abgleich der Versichertenstammdaten über die eGK vornehmen. Mit den neuen Applikationen ist nun auch das Speichern wichtiger Patienteninformationen, beispielsweise zu Vorerkrankungen, eingenommenen Medikamenten, Allergien oder von Kontaktdaten direkter Angehöriger, auf der eGK möglich. Insbesondere in Notfallsituationen können diese Informationen lebenswichtig sein, hieß es von der KVWL. may

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