ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2020GKV-Finanzen: Abschluss mit Defizit

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GKV-Finanzen: Abschluss mit Defizit

Maybaum, Thorsten

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Die gesetzliche Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) hat das vergangene Jahr mit einem Defizit in Höhe von 1,5 Milliarden Euro abgeschlossen. Ausgaben von 251,9 Milliarden Euro standen 2019 Einnahmen von 250,4 Milliarden Euro gegenüber, wie das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Die Leistungsausgaben stiegen insgesamt um 5,6 Prozent. Das BMG wies darauf hin, dass die vollständigen Abrechnungsdaten noch nicht vorliegen. Im Detail sind die Kosten für Krankenhausbehandlung den vorläufigen Zahlen zufolge 2019 um 3,9 Prozent angewachsen. Die Arzneimittelausgaben stiegen um 5,6 Prozent. In den vertragsärztlichen Vergütungen erhöhten sich die Ausgaben um rund 4 Prozent. Deutliche Steigerungsraten gab es bei Hochschulambulanzen (+9,5 Prozent) und spezialisierter ambulanter Palliativversorgung (+15,1 Prozent). Überproportional haben sich die Ausgaben für Heilmittel (+15,1 Prozent) entwickelt. may

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