ArchivDeutsches Ärzteblatt27/1996Resolution zur Menschenrechtssituation in Tibet

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Resolution zur Menschenrechtssituation in Tibet

Korzilius, Heike

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LNSLNS In der vom Bundestag am 20. Juni verabschiedeten Resolution zur Menschenrechtssituation in Tibet werden China schwere Menschenrechtsverletzungen, Umweltzerstörungen sowie massive wirtschaftliche, soziale, rechtliche und politische Benachteiligungen der tibetischen Bevölkerung vorgeworfen. Der Bundestag forderte deshalb die Bundesregierung auf, sich dafür einzusetzen, daß China die Menschenrechtsverletzungen gegen die Tibeter beendet.
Tibet wurde 1951 von China annektiert. Nach einem niedergeschlagenen Volksaufstand floh der Dalai-Lama, das geistliche und weltliche Oberhaupt der Tibeter, 1959 ins indische Exil. Mittlerweile leben rund 130 000 tibetische Flüchtlinge in Indien. Sie haben dort ein eigenes Parlament und eine Exil-Regierung eingerichtet, die von Deutschland jedoch nach wie vor nicht anerkannt ist. HK

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