ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2020Bundesregierung: Medizingüter im Wert von 163 Millionen Euro gekauft

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Bundesregierung: Medizingüter im Wert von 163 Millionen Euro gekauft

dpa

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300 000 Schutzmasken und -brillen wurden zentral unter anderem für Arztpraxen und Krankenhäuser beschafft. Foto: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa
300 000 Schutzmasken und -brillen wurden zentral unter anderem für Arztpraxen und Krankenhäuser beschafft. Foto: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa

Die Bundesregierung hat unter Federführung des Beschaffungsamtes der Bundeswehr Medizingüter im Wert von 163 Millionen Euro zur Bewältigung der Coronakrise eingekauft. Dazu sind der Deutschen Presse-Agentur zufolge bis zum 13. März 23 Verträge mit deutschen und internationalen Lieferanten geschlossen worden. Das Bundesgesundheitsministerium hatte sich mit einem Amtshilfeersuchen an das Bundeswehr-Beschaffungsamt gewandt, nachdem es international zu Engpässen gekommen war. Das Programm dient dazu, Schutzausrüstung, Desinfektionsmittel und medizinisches Material zentral für das Gesundheitswesen zu beschaffen.

Zunächst habe das Beschaffungsamt 300 000 Schutzmasken und -brillen gekauft, erklärte das Verteidigungsministerium. Das Material soll dann nach Auskunft des Bundesinnenministeriums von einem privaten Logistikdienstleister bundesweit verteilt werden. Ein Teil solle für den Bedarf des Bundes, etwa für die Bundespolizei, zurückbehalten werden. dpa

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