ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2020Coronakrise: Kinderhilfe warnt vor Gefahren für das Kindeswohl

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Coronakrise: Kinderhilfe warnt vor Gefahren für das Kindeswohl

Dtsch Arztebl 2020; 117(13): A-632 / B-540

afp

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Temporäre Kinderschutzhotlines sollten nach Ansicht der Kinderhilfe geschaltet werden. Foto: iStockphoto/Nadezhda1906
Temporäre Kinderschutzhotlines sollten nach Ansicht der Kinderhilfe geschaltet werden. Foto: iStockphoto/Nadezhda1906

Angesichts der weitreichenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens wegen der Coronakrise hat die Deutsche Kinderhilfe vor steigender Gewalt gegen Kinder gewarnt. Die Organisation verwies Mitte März in Berlin darauf, dass Menschen nicht selten überfordert seien, wenn sie aufgrund von Schul- und Kitaschließungen sowie vermehrter Arbeit im Homeoffice den ganzen Tag miteinander und mit ihren Kindern verbringen müssten. Daher müssten nicht nur laufend die Statistiken der Coronainfektionen analysiert werden, sondern parallel dazu auch die polizeiliche Kriminalstatistik zu Gewaltdelikten. Zumindest sollten der Kinderhilfe zufolge temporär Kinderschutzhotlines geschaltet werden, in denen Gewalt gegen Kinder oder eine schwere Überforderung von Erziehungspersonen gemeldet werden könnten. So sollten Jugendämter in die Lage versetzt werden, zumindest in Akutfällen schneller helfen zu können. afp

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