ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2020COVID-19: Cochrane-Bibliothek frei zugänglich

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COVID-19: Cochrane-Bibliothek frei zugänglich

Dtsch Arztebl 2020; 117(13): A-636 / B-542

Fischer-Fels, Jonathan

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Der offene Zugang zu den Cochrane-Studien soll die klinische Forschung erleichtern. Foto: Maksim Kabakou/stock.adobe.com
Der offene Zugang zu den Cochrane-Studien soll die klinische Forschung erleichtern. Foto: Maksim Kabakou/stock.adobe.com

Die wissenschaftlich unabhängige Cochrane-Bibliothek ist seit Ende März temporär kostenfrei verfügbar. Der offene Zugang soll den weltweiten Wissensaustausch und die klinische Forschung erleichtern. Das geht aus einer Mitteilung der Organisation hervor. Cochrane schließt sich damit einer globalen Initiative von wissenschaftlichen Verlagen an.

Cochrane, wie auch ihr Publikationspartner Wiley, sind Teil der International Association of Scientific, Technical and Medical Publishers (STM). Der Verband hatte seine Mitglieder zuvor aufgerufen, freien Zugang zu allen relevanten wissenschaftlichen Publikationen zu gewähren. Eine Linkliste zu den jeweiligen Portalen und kostenlosen Artikeln ist hier zu finden: http://daebl.de/SF54.

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Es sei eine eigene Arbeitsgruppe für COVID-19 gebildet worden, heißt es auf der Community-Webseite von Cochrane. Das neue COVID-Team werde eigenständig finanziert, um das Arbeitstempo an die rasanten Entwicklungen anzupassen. Zwei Artikelsammlungen zu Intensivmedizin und Infektionskontrolle sind bereits erstellt worden. In einem Register sollen Studien und Reviews zur Prävention, Diagnostik, Behandlung und Prognose von COVID-19 systematisch erfasst werden. jff

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