ArchivDÄ-TitelSupplement: PerspektivenSUPPLEMENT: Kardiologie 1/2020Geschlechtsunterschiede bei AP: Ranolazin für Frauen

SUPPLEMENT: Perspektiven der Kardiologie

Geschlechtsunterschiede bei AP: Ranolazin für Frauen

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Trotz maximal tolerierter Basismedikation mit Betablockern und Kalziumkanalblockern bleiben viele Patienten mit einer stabilen Angina pectoris (AP) symptomatisch. Bei persistierenden Angina-pectoris-Beschwerden trotz medikamentöser antianginöser Standardtherapie empfiehlt die ESC-Leitlinie, zusätzlich andere Antianginosa wie Ranolazin (Ranexa®) einzusetzen. Eine aktuelle Studie hat die antianginöse Wirksamkeit von Ranolazin speziell bei Frauen untersucht. Dabei wurde u.a. ein Fragebogen eingesetzt, der häufiger von Frauen berichtete AP-Symptome abdeckt. Die Ergebnisse zeigen: Die Teilnehmerinnen mit Ischämienachweis, die trotz Behandlung mit Betablockern, Kalziumantagonisten oder langwirksamen Nitraten weiterhin unter stabiler AP litten (mind. zwei AP-Attacken/Woche), profitierten deutlich von der Ranolazin-Einnahme. Nach vierwöchiger Behandlung mit der auch in Europa zugelassenen Dosierung (500 mg/2x täglich) war die AP-Frequenz relativ zum Ausgangswert signifikant im Schnitt 70 % geringer. Unerwünschte Wirkungen deckten sich mit denen in bekannten Studien.

Quelle: Berlin-Chemie AG, www.berlin-chemie.de

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