ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2020Coronakrise: Bundesregierung mit neuer Arbeitsstruktur

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Coronakrise: Bundesregierung mit neuer Arbeitsstruktur

Beerheide, Rebecca

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Wichtig im Coronakabinett: Kanzlerin Angela Merkel und Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn. Foto: Felix Zahn/photothek.net
Wichtig im Coronakabinett: Kanzlerin Angela Merkel und Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn. Foto: Felix Zahn/photothek.net

Angesichts der Coronapandemie strukturiert die Bundesregierung ihre Arbeit um. Es sei eine „klare Arbeitsstruktur mit flachen Hierarchien und schnellen Eskalationsstufen notwendig“, heißt es in einem Beschluss des Coronakabinetts. Dieser Kreis an Ministerien tagt montags als „Kleines Coronakabinett“ in der Besetzung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, (CDU), Bun­des­for­schungs­minis­terin Anja Karliczek (CDU), Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), Außenminister Heiko Maas (SPD), Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) sowie Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und Kanzleramtschef Helge Braun (CDU). Das kleine Coronakabinett soll die Lage bewerten und Handlungsstränge identifizieren. Das „große Coronakabinett“ tagt am Donnerstag, bei dem Fachminister eingeladen werden. Die regulären Kabinettssitzungen finden weiter mittwochs statt. Der bereits Ende Februar eingerichtete Krisenstab des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­iums (BMG) und des Innenministeriums soll die „operativen Themen bearbeiten und diese unmittelbar“ umsetzen. Zusätzlich wird ein „Beschaffungsstab“ im BMG eingerichtet, den der neue Leiter der Abteilung Z, Generalarzt Dr. med. Hans-Ulrich Holt-herm, leiten soll. Mit dabei sind außerdem Mitarbeiter des Forschungsministeriums und des Auswärtigen Amtes. Im Arbeitsstab vertreten sind zudem Unternehmen mit internationalem Geschäft. Diese sollen derzeit unter anderem bei der Beschaffung von Schutzausrüstung helfen. bee

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