ArchivDeutsches Ärzteblatt PP4/2020Kinderprostitution: Gemeinsam gegen Prostitution
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Der Artikel hat mich erschüttert und zugleich ermuntert, aktiv was zu tun gegen die virtuelle Prostitution und gegen die reale Prostitution in unserem Lande, Deutschland und Europa und der Welt, so wie es Bart van Ost vor Ort auf den Philippinen in hervorragender und lobenswerter Weise leistet. Jetzt, wo in Deutschland die Bordelle geschlossen sind wegen des Coronavirus, gilt es dafür zu kämpfen, dass sie geschlossen bleiben und die Frauen in der Prostitution vor Ort sofort Ausstiegshilfe bekommen und nicht die Zuhälter und Bordellbetreiber.

Deswegen fordere ich meine ärztlichen und meine psychologischen Kolleginnen und Kollegen dazu auf, in einer gemeinsamen Stellungnahme ein neues Gesetz zur Prostitution auf den Weg zu bringen, nämlich:

1. Ein Prostitutionsverbotsgesetz á la Nordisches Modell, das die Freier unter Strafe stellt und nicht die Prostituierten und den Frauen in der Prostitution eine massive Ausstiegshilfe zur Verfügung stellt in Form von sofortigem Wohnraum, Hartz- IV-Geldbezug, Arbeitssuche-Unterstützung , um die Frauen nicht in der Prostitution ihrem Schicksal zu überlassen, was unsägliches Leid, Psychotraumata und Zerstörung ihrer Menschenwürde bedeutet. (...)

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2. Ein Online-Zugriffs-Verbot für Kinder und Jugendliche auf Pornografieseiten im Internet, wie es die Eltern in England für ihre Kinder erstritten haben. Hier ist das Bundesjustizministerium und der Bundestag gefordert.

3. Ein Sexkaufverbot in Deutschland. (...)

Wir dürfen das Leid in der Prostitution an Mädchen, Jungen, Frauen und Männern nicht mehr zulassen und müssen uns als Ärzte und Psychologen zu Wort melden und für ein Verbot der Prostitution kämpfen.

Dr. med. Richard Heil, 68219 Mannheim

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